- 05.12.2012, 11:56:55
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FP-Frigo: Ärzteausbildung in Wien durch Einsparungen im Wiener AKH gefährdet
Wiener Hochschülerschaft ruft zur Großdemonstration auf
Utl.: Wiener Hochschülerschaft ruft zur Großdemonstration auf =
Wien (OTS/fpd) - Im Wiener AKH, also der Medizinischen Universität
Wien werden die Hälfte aller Ärzte Österreichs ausgebildet - der Rest
in Graz und Innsbruck. Durch sinnlose Sparmaßnahmen und
Scheinreformen sollen Arztstellen eingespart werden. Im AKH sind 74
Stellen betroffen. Dies bedeutet aber nicht nur eine Reduktion der
Patientenversorgung sondern auch weniger Zeit für den
Studentenunterricht sowie für die Ausbildung der jungen Ärzte,
kritisiert heute der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg.
Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo.
Gerade die Investition in die Ausbildung der Jugend ist unzweifelhaft
die Beste und für unser Gesundheitssystem evident. Statt Ärzte
einzusparen sollte an eine Verwaltungsreform gedacht werden. Der
immer größere Dokumentationsaufwand darf nicht auf Kosten der Zeit,
die der Arzt mit dem Patienten verbringt, gehen, fordert Frigo.
"Eine Gesundheitsreform oder einen Spitalsplan zu erarbeiten, ohne
die Beteiligten, wie vor allem Ärzte, aber auch Pflegepersonal, in
die Planung einzubinden, ist so wie ein Haus ohne Baumeister
errichten zu wollen - es wird mit Glück ein schiefes Haus, aber in
den meisten Fällen früher oder später zusammenfallen", sagt Frigo,
"Haben wir uns so einen Pfusch in der Gesundheit verdient?"
Es ist höchste Zeit für eine Gesundheitsreform in Wien. Der
Studentenstreik ist das nächste Signal für eine verfehlte
Gesundheitspolitik, so Frigo, der abschließend fordert, "keine Reform
ohne Einbeziehung von allen Beteiligten, wie Ärzten, Pflegeberufen
und Patienten sowie transparente und verständliche Versorgungspläne
statt unlesbare Märchenbücher mit unerfüllbaren Planungszielen in der
Gesundheit." (Schluss) hn
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