- 03.12.2012, 12:51:18
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Ab 4. Dezember "Report"erin: Susanne Schnabl
32-jährige Kärntnerin startet u. a. mit Themen Eurofighter, Wehrpflicht und Strasser
Utl.: 32-jährige Kärntnerin startet u. a. mit Themen Eurofighter,
Wehrpflicht und Strasser =
Wien (OTS) - "Es ist wie im Sport: Man trainiert und kann es dann
kaum erwarten, endlich loszulegen - gemeinsam mit einem großartigen
Team", beschreibt Dr. Susanne Schnabl die letzten Tage vor ihrem
Debüt als "Report"-Präsentatorin am Dienstag, dem 4. Dezember 2012,
um 21.05 Uhr in ORF 2. Schnabl folgt Gabi Waldner nach, deren Wunsch
nach beruflicher Veränderung vom ORF Rechnung getragen wurde. Die
32-jährige Kärntnerin ist als bisherige Innenpolitik-Redakteurin der
"Zeit im Bild" den Zuseherinnen und Zusehern vor allem aus der
TV-"Pressestunde" bekannt. Als Interviewerin machte sie sich davor im
ORF-Radio (u. a. "Journal Panorama") einen Namen.
ORF-Magazine-Chefredakteurin Mag. Waltraud Langer: "Susanne Schnabl
zählt zu den besten Innenpolitikjournalistinnen des Landes. Sie ist
sowohl beim Radio mit ihren 'Journal zu Gast'-Interviews und Analysen
als auch mit zahlreichen Beiträgen in der 'ZiB' positiv aufgefallen."
ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Wir haben uns bewusst
für eine Kandidatin der nächsten Generation entschieden. Da es als
ORF auch unsere Aufgabe ist, neue, hervorragende Leute aufzubauen.
Und Susanne Schnabl zählt eindeutig zu den bestens ausgebildeten und
unabhängigen Journalistinnen dieser nächsten Generation."
Und das sind die Themen der ersten "Report"-Ausgabe mit Susanne
Schnabl:
Eurofighter: dem Skandal auf der Spur
Die Korruptionsvorwürfe rund um die Anschaffung der Eurofighter
werden immer konkreter. Laufend kommen neue Ungereimtheiten ans
Tageslicht. Mehrere Staatsanwaltschaften gehen mittlerweile davon
aus, dass mindestens 100 Millionen Euro an Schmiergeldern in
Österreich verteilt worden sind. Auch alle Gegengeschäfte rund um die
Anschaffung der Abfangjäger werden neu aufgerollt.
Verteidigungsminister Norbert Darabos hat jetzt eine "Task-Force"
eingerichtet, die den Deal nochmals durchleuchten soll. Was finden
die Ermittler, wäre die Rückabwicklung des Milliardengeschäfts eine
Lösung? Martin Pusch und Alexander Sattmann berichten.
Wehrpflicht: Aufmarsch der Promis
In knapp zwei Monaten soll die Bevölkerung über Österreichs
Wehrpflicht abstimmen: Seriöse Informationen lassen aber bis jetzt
noch auf sich warten. Stattdessen versuchen SPÖ und ÖVP eine andere
Art der Meinungsbildung und rühren mit Punsch und Promis die
Werbetrommel. Helga Lazar zeigt zögerliche Mobilmachung zwei Monate
vor der Volksbefragung.
Asylwerber in den Gemeinden
Das Flüchtlingslager Traiskirchen ist seit Monaten überfüllt, weil
einige Bundesländer weniger Asylwerber aufnehmen, als sie zugesagt
haben. Da Niederösterreich mit der Schließung des
Erstaufnahmezentrums droht, versuchen die Bundesländer im letzten
Moment Unterkünfte zu finden. Busweise werden Flüchtlinge im Land
abgeladen - oft ohne Vorbereitung der Bürgerinnen und Bürger in den
jeweiligen Gemeinden. Konflikte sind somit programmiert. Münire Inam
und Martina Schmidt haben sich in den Gemeinden umgehört.
Strassers Erzählungen
Der ehemalige EU-Abgeordnete und Innenminister Ernst Strasser bleibt
auch vor Gericht dabei: Er habe die verfänglichen Gespräche mit den
als Lobbyisten getarnten britischen Journalisten nur geführt, um sie
als Geheimdienst-Mitarbeiter zu überführen; eine Behauptung, die er
schon im ersten Interview nach dem Auffliegen der Affäre in Brüssel
aufgestellt hatte. Kann er mit dieser Strategie eine drohende Strafe
vermeiden?
Modemedium Twitter
Der Kurznachrichtendienst Twitter ist kaum wegzudenken aus der
Medien- und Politikszene. Wer viele Follower hat, der kann viele
Menschen erreichen. Die hohe österreichische Politik ist jedoch nur
spärlich auf Twitter vertreten. Wer nutzt es und vor allem, wer nutzt
es richtig? Wird Twitter bei der nächsten Wahl eine größere Rolle
spielen? Simone Stribl hört sich in der österreichischen Twitteria um
und besucht den Twitter-Stammtisch.
Bio Susanne Schnabl
Dr. Susanne Schnabl wurde 1980 in Klagenfurt geboren. Nach der Matura
am Bundesgymnasium St. Veit an der Glan studierte sie u. a. Deutsche
Philologie, das Fächerbündel "Bühne, Film und andere Medien", ein
Erweiterungsstudium Anglistik/Amerikanistik und Angewandte
Kulturwissenschaften und Kulturmanagement an der
Karl-Franzens-Universität Graz. 2008 promovierte Schnabl zum Dr.
phil. Bereits im Jahr 2000 begann sie ihre journalistische Karriere
bei diversen Tageszeitungen, beim Privatradio und schließlich im
Aktuellen Dienst des ORF Kärnten. Von 2002 bis 2006 war Schnabl als
Nachrichtenredakteurin und Reporterin bei Ö3 engagiert, ehe sie in
die Radio-Innenpolitik mit Schwerpunkt Bildungs- und Sozialpolitik
wechselte. Dabei war sie auch Moderatorin des "Journal Panorama" und
von "Im Journal zu Gast". 2010 folgte Schnabl dem Ruf der "Zeit im
Bild"-Innenpoltiik. Ein Jahr später erhielt sie den Staatspreis für
Bildungsjournalismus. Seit 2012 ist sie eine der Fragestellerinnen
der "Pressestunde".
Susanne Schnabl (eigentlich: Susanne Schnabl-Wunderlich) ist mit
Ö3-Redakteur Thomas Wunderlich verheiratet und Mutter eines 15 Monate
alten Sohnes.
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