• 29.11.2012, 18:00:45
  • /
  • OTS0318 OTW0318

Neues Volksblatt: "Gruß aus Eberau" von Michael KALTENBERGER

Ausgabe vom 30. November 2012

Utl.: Ausgabe vom 30. November 2012 =

Linz (OTS) - Zusätzlich zur Asyl-Debatte über Quoten und
Flüchtlingsquartiere (Seite 4) hauen jetzt die Roten in OÖ und die
Schwarzen in NÖ aufeinander ein; und zwar unter der Gürtellinie.
Begonnen hat den Streit die SPÖ Oberösterreich mit dem Vorwurf, der
nö. Landeshauptmann Erwin Pröll missbrauche das überfüllte
Flüchtlingslager Traiskirchen für den Landtagswahlkampf. Was sich die
dortigen Schwarzen nicht gefallen lassen, und so weiter ... Man kennt
das ja: Nur keinem Streit aus dem Weg gehen!
Ob das mit dem Wahlkampf richtig ist oder nicht, sei dahin gestellt.
Aber wenn jemand nicht berechtigt ist, in Sachen Asyl mit dem
Wahlkampf-Finger auf andere zu zeigen, dann sind es die Sozis. Denn
2009 wollte Innenministerin Maria Fekter im burgenländischen Eberau
das im Regierungsübereinkommen festgeschriebene Erstaufnahmezentrum
Ost bauen, worauf der burgenländische LH Hans Niessl angesichts der
drohenden Landtagswahl die Bundes-SPÖ vergatterte und den Bau
abdrehte. Mit dem Argument: Zu was brauch ma des?
Geplant war eine ordentliche Unterkunft für 300 Asylwerber, die heute
dringend gebraucht würde. Aber es war ja Wahlkampf im Burgenland.
Und dem Wahlkampf in Wien und dem dringenden Bedürfnis des dortigen
SPÖ-Bürgermeisters Michael Häupl nach einem Wahlzuckerl verdanken wir
die aktuelle Wehrpflicht-Debatte.
Also: Wer im Glashaus sitzt ...

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel