• 29.11.2012, 17:39:34
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Darabos/Spindelegger: "Österreich verurteilt Angriff auf seine UNDOF-Soldaten aufs Schärfste"

Wien (OTS/BMLVS, BMeiA) - Nachdem heute, Donnerstag, zwei
österreichische UNO-Soldaten in der Nähe von Damaskus beschossen
wurden, wird Österreich umgehend einen deutlichen Protest beim
Sicherheitsrat der UNO einlegen. Das haben Außenminister und
Vizekanzler Michael Spindelegger und Verteidigungsminister Norbert
Darabos, die seit den Nachmittagsstunden laufend in Kontakt stehen,
vereinbart. "Dass österreichische Friedenssoldaten beschossen werden,
ist aufs Schärfste zu verurteilen und muss entsprechende Konsequenzen
nach sich ziehen. Die österreichische Bundesregierung wird gemeinsam
mit der UNO alles daran setzen, dass der Vorfall lückenlos aufgeklärt
wird", so Darabos und Spindelegger.

Das Außenministerium wird zudem noch heute den syrischen Botschafter
in Wien ins Ministerium zitieren und Aufklärung über diesen Angriff
auf Friedensoldaten verlangen; die Österreichische Botschaft wurde
vom Außenminister angewiesen, in Damaskus schärfsten Protest
einzulegen. "Syrien hat die Verantwortung für die Sicherheit unserer
UNDOF-Soldaten und muss dafür sorgen, dass sie ihr internationales
Mandat erfüllen können", unterstrich Spindelegger.

Das Österreichische Bundesheer ist für derartige Krisensituationen
bestens vorbereitet und hat umgehend alle erforderlichen Maßnahmen
zur Versorgung der verletzten Soldaten und zum Schutz des
österreichischen Kontingents vor Ort in die Wege geleitet. Der
Verteidigungsminister lässt sich laufend über die Lage vor Ort und
den Gesundheitszustand der beiden Verletzten informieren. "Oberste
Priorität hat jetzt, dass unsere beiden verletzten Soldaten so rasch
wie möglich nach Hause geholt werden können. Wir wünschen ihnen und
ihren Familien viel Kraft und dass sie bald wieder gesund werden", so
Verteidigungs- und Außenminister.

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