- 29.11.2012, 16:41:27
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Korruption muss wirksam verhindert und bekämpft werden - in Österreich und weltweit
Justizministerin Beatrix Karl und Staatssekretär Reinhold Lopatka bei erster IACA-Vertragsparteienkonferenz
Utl.: Justizministerin Beatrix Karl und Staatssekretär Reinhold
Lopatka bei erster IACA-Vertragsparteienkonferenz =
Wien (OTS) - "Korruption ist eine globale Bedrohung mit enorm
schädlichen Auswirkungen auf Rechtsstaatlichkeit, Demokratie sowie
soziale und wirtschaftliche Entwicklung", betonte Staatssekretär
Reinhold Lopatka bei der ersten Vertragsparteienkonferenz
der Internationalen Anti-Korruptionsakademie (IACA), die unter
dem Vorsitz von Innenministern Johanna Mikl-Leitner stattfindet.
"Kein Land der Welt ist dagegen immun, auch Österreich nicht. Umso
wichtiger sind gemeinsame Anstrengungen, um Korruption wirksam zu
verhindern und nachhaltig zu bekämpfen", betonte Lopatka.
"Das große Interesse an der IACA ist ein ermutigendes
Signal der internationalen Staatengemeinschaft, dass der Kampf
gegen Korruption ernst genommen wird", meinte der Staatssekretär.
"Als Sitzstaat der IACA sowie des Büros der Vereinten Nationen
für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) ist Österreich das
globale Kompetenzzentrum für Korruptionsbekämpfung", so Lopatka.
Die hochrangige Präsenz bei der IACA-Vertragsparteienkonferenz
am 29. und 30. November im Vienna International Centre
unterstreiche die Bedeutung der neuen internationalen Organisation.
Justizministerin Beatrix Karl, die im Namen Österreichs die
Teilnehmer der Konferenz bei einem Abendessen in der Hofburg
willkommen heißen wird, betonte die umfangreichen Maßnahmen die
Österreich in den letzten Monaten im Kampf gegen Korruption
gesetzt hat: "Wenn wir vor einigen Monaten in
internationalen Medien für Korruptionsfälle in Österreich
kritisiert wurden, so werden wir jetzt - durch zahlreiche Maßnahmen
wie den Ausbau der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von
Wirtschaftsstrafsachen und Korruption(WKStA), der Beschlussfassung
strenger Korruptionsstrafbestimmungen und des Lobbyinggesetzes
sowie durch umfassende Ermittlungen der Justiz in
Korruptionsfällen - als Vorzeigeland der Korruptionsbekämpfung
gelobt, wie auch EU-Justizkommissarin Reding kürzlich öffentlich
festgestellt hat", betonte die Justizministerin im Vorfeld des
Abendempfanges.
Die Internationale Anti-Korruptionsakademie mit Sitz in
Laxenburg wurde 2010 mit Partnern wie dem VN Büro für Drogen und
Verbrechensverhütung sowie dem Europäischen Anti-Betrugsbüros OLAF
gegründet und hat derzeit 61 Unterzeichner und
Vertragsparteien. Die Akademie ist eine unabhängige
internationale Institution für Ausbildung, Forschung, Analyse,
Beratung und Vernetzung im Bereich der Korruptionsbekämpfung.
Am Rande der Vertragsparteienkonferenz wird der weltweit
erste Master-Lehrgang in Anti-Korruptionsstudien vorgestellt.
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