- 29.11.2012, 09:18:57
- /
- OTS0044 OTW0044
Kadenbach/Leichtfried: EU-Parlament verbessert Reisen mit Tieren
SPÖ-Europaabgeordnete wollen "Sicherheit und Regeln, ohne BürgerInnen zu verärgern"
Utl.: SPÖ-Europaabgeordnete wollen "Sicherheit und Regeln, ohne
BürgerInnen zu verärgern" =
Wien (OTS/SK) - Derzeit behandelt das Europäische Parlament den
Bericht zur "Verbringung von Heimtieren zu anderen als
Handelszwecken". "In dem vom Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit vorbereiteten Bericht wird es
zu mehr Klarheit und Sicherheit im Sinne unserer Bürgerinnen und
Bürger kommen sowie einen modernen Tierschutzansatz geben. So soll
etwa für jene ein EU-Heimtierausweis geschaffen werden, die
grenzüberschreitend mit Tieren reisen. Damit wird auch der illegale
Tierhandel bekämpft und die Impfsicherheit lässt sich besser
nachverfolgen", erläutert die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach,
Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und
Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlaments. ****
Sie begrüßt auch das breite Einverständnis, vor allem von Seiten der
Tierschutzorganisationen wie beispielsweise "Vier Pfoten". "Damit
verloren gegangene Tiere in Zukunft besser ihre Besitzer
wiederfinden, setze ich mich generell für eine verbesserte Vernetzung
von bereits existierenden nationalen Datenbanken ein."
SPÖ-EU-Delegationsleiter Jörg Leichtfried, Vizepräsident der Animal
Welfare Intergroup, nennt weitere Verbesserungen hinsichtlich der
Reisetätigkeit mit Tieren. "Um Reisen in der Union oder in
Drittstaaten mit Heimtieren für deren Halter einfacher zu gestalten
und gleichzeitig ein hohes Sicherheitsniveau zu gewährleisten, wird
es einige Änderungen geben", so Leichtfried. Die Erfahrung habe
gezeigt, dass der Transport von Hunden, Katzen und manchmal Frettchen
zu Handelszwecken oft in betrügerischer Absicht als nichtgewerbliche
Verbringung ausgegeben wird, um die Anwendung strengerer Vorschriften
über den Handel und die Einfuhr solcher Tiere zu umgehen.
Die EU-Kommission hatte bisher in einer Verordnung die Höchstzahl von
Tieren, die ihren Halter begleiten dürfen, auf fünf beschränkt.
Leichtfried: "Diese Beschränkung hat jedoch in der Praxis für Bürger,
die an bestimmten Wettbewerben, Ausstellungen oder
Sportveranstaltungen teilnehmen wollen, für die sie mit mehr als fünf
Tieren von einem Mitgliedstaat in einen anderen reisen müssen, zu
größten Schwierigkeiten geführt. Daher werden nun vom EU-Parlament
Ausnahmen von dieser Höchstzahl vorgeschlagen, die sowohl für die
Teilnehmer an solchen Veranstaltungen als auch für die Stellen, die
für die Umsetzung und Durchsetzung dieser Vorschriften zuständig
sind, klar und pragmatisch genug sind." Diese Ausnahme würde aber
streng kontrolliert werden, so muss die Teilnahme der Tiere an
solchen Veranstaltungen nachgewiesen werden, um Umgehungen der
Ausnahmeregelungen zu vermeiden. (Schluss) js
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSK






