- 28.11.2012, 12:41:35
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Kopf: ÖVP steht zu forciertem Ausbau des ganztätigen Betreuungsangebots
Verhandlungsmandat voraussichtlich nächste Woche im Ministerrat
Utl.: Verhandlungsmandat voraussichtlich nächste Woche im
Ministerrat =
Wien, 28. November 2012 (OTS/ÖVP-PK) - "Die ÖVP steht natürlich
weiterhin zu einem forcierten Ausbau des ganztägigen
Betreuungsangebots, so wie ich es im Anschluss an die
Regierungsklausur angekündigt habe", sagte ÖVP-Klubobmann Karlheinz
Kopf heute, Mittwoch. Die jeweilige Form der Betreuung, also
Nachmittagsbetreuung oder verschränkter Unterricht, solle am
jeweiligen Schulstandort nach den bereits heute gültigen Regeln
festgelegt werden, die Inanspruchnahme freiwillig bleiben. Dafür
müsse das Angebot so ausreichend regional diversifiziert sein, dass
in annehmbarer Entfernung vom Wohnort eine Nachmittagsbetreuung
angeboten werde.
Explizit wies Kopf jegliche Spekulationen oder Aussagen zurück,
wonach die ÖVP die Verhandlungen zu einer Erweiterung des
Nachmittagsangebots blockieren oder gar verhindern will. Ebenso
unverständlich sei die künstliche Aufregung, weil diese Thematik
nicht im Rahmen des dieswöchigen Ministerrats behandelt wurde, da
diese auch nicht auf der Tagesordnung gestanden ist. "Nach momentanem
Planungsstand kann man davon ausgehen, dass im nächstwöchigen
Ministerrat ein Mandat für Bildungsministerin Schmied zur Verhandlung
der Ausweitung der Nachmittagsbetreuung mit Ländern und Gemeinden
beschlossen wird", verwies Kopf auf erfolgversprechende
Verhandlungen.
Die Zusatzforderungen der ÖVP solle man, so Kopf, nicht böswillig als
Störfeuer verunglimpfen, es handle sich vielmehr um
bildungspolitische Notwendigkeiten. Sprachförderung müsse zu einem
verstärkten Schwerpunkt der Schulausbildung werden, wobei hierfür die
im Rahmen einer Nachmittagsbetreuung zusätzlich zur Verfügung
stehende Zeit gut genützt würde. "Neben der Sprachförderung soll auch
Bewegung und Sport ein Fixpunkt der Nachmittagsbetreuung sein", so
Kopf. Und schließlich sei auch die Einführung eines Ethikunterrichts
für all jene Schüler, die sich von einem konfessionellen
Religionsunterricht abgemeldet haben, sinnvoll. (Schluss)
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