- 23.11.2012, 11:34:34
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AKS/SJ/VSStÖ: Väterrechtler, wir wissen, wofür ihr wirklich steht!
Jugendorganisationen fordern rechtliches Vorgehen des Innenministeriums gegen Väterrechtsplattformen, die Gewalt gegen Frauen und Kinder fördern
Utl.: Jugendorganisationen fordern rechtliches Vorgehen des
Innenministeriums gegen Väterrechtsplattformen, die Gewalt
gegen Frauen und Kinder fördern=
Wien (OTS) - Der sogenannten Väterrechtsbewegung wurde in den letzten
Jahren immer mehr Bedeutung zugemessen. "Auf von Väterrechtlern
betriebenen Internetforen zeigt sich deutlich, dass es hier jedoch
nicht um das Wohl des Kindes geht, sondern vor allem um Kontrolle
über Frau und Kind. Gewalt gegen Frauen und Kinder wird auf diversen
Plattformen verharmlost und zum Teil sogar zu Gewalt aufgerufen.
Frauenhäuser werden offen bekämpft und durch die Veröffentlichung von
deren Adressen werden Schutz suchende Frauen und Kinder massiven
Gefahren ausgesetzt", kritisieren die Jugendorganisationen.
AKS, SJ und VSStÖ demonstrierten heute vor dem Innenministerium für
das Recht auf ein gewaltfreies Leben und gegen das
gewaltlegitimierende Vorgehen vieler Väterrechtsplattformen.
Anlässlich des Tages gegen Gewalt an Frauen (25.11.) wurde bei der
heutigen Medienaktion ein offener Brief an das Innenministerium
präsentiert, mit dem die Jugendorganisationen an das Ministerium
appellieren, gegen Väterrechtsplattformen, auf denen zu Gewalt
aufgerufen wird, rechtlich vorzugehen. Dieser Brief wird nun in den
kommenden 16 Tagen gegen Gewalt an Frauen zum Download bereitgestellt
und von so vielen Personen wie möglich an das Innenministerium
geschickt werden. "Es kann nicht sein, dass die Verharmlosung von
Gewalt an Frauen und Kindern salonfähig wird und dass das
Innenministerium hier tatenlos zusieht", so die Frauensprecherinnen
der Organisationen.
Es wird ein klares rechtliches Vorgehen gegen Väterrechtsplattformen,
die Gewalt gegen Frauen und Kinder verharmlosen oder sogar dazu
aufrufen, gefordert. Die Jugendorganisationen fordern das
Innenministerium und Ministerin Mikl-Leitner persönlich auf, endlich
zu handeln.
Der Brief steht zum Download unter folgendem Link bereit:
http://bit.ly/Qekgv7
Fotos der Medienaktion: http://bit.ly/QekjXI
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