- 22.11.2012, 14:03:11
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Lehrerausbildung: Katholische Elternvereine sehen Reformpläne nicht ausgereift.
Qualitätssteigerung im Schulwesen so nicht erreichbar.
Utl.: Qualitätssteigerung im Schulwesen so nicht erreichbar.=
Wien (OTS) - Das gestern von den Regierungsparteien vorgestellte
Konzept der "Lehrerausbildung Neu" weist trotz positivem Trend noch
weitgehend Lücken auf.
So sind Aufnahmeprüfungen für den Lehrberuf zwar gut und schön,
aber anders als im Pflichtschulwesen liegt der Schwerpunkt einer
Gymnasiallehrkraft in der Eignung für sein Fach, in dem er sein
Studium antritt. Gerade sein Wert als AHS-Lehrkraft liegt in der
Absolvierung eines Studiums an einer Forschungsstätte - eben einer
Universität.
Die Lehrkraft soll unangefochtener "Master" ihres Faches sein. Aus
exakt diesem Grund ist auch die Lehrbefähigung bereits mit dem
Bachelorgrad für das Gymnasium, sowohl Unter- als auch Oberstufe,
strikt ab zu lehnen. Nur der fertige Master sollte in die Klasse
einer AHS kommen dürfen.
"Die Unabhängigkeit der Universitäten müsse unbedingt gewahrt
bleiben", so Christian Hafner, Obmann des Landesverbands Katholischer
Elternvereine Wiens. "Es kann nicht sein, dass auf dem Umweg einer
möglicherweise einschränkenden Zwangsvereinheitlichung der
Lehrerausbildung , die freie und unabhängige Forschung und Lehre -
eine sehr positive Errungenschaft aus dem beginnenden 19.Jahrhundert
- wieder zurück in staatliche Verwaltung kommt.
Unser heutiger Wohlstand wurde aus einer kreativen und freien
Forschungsleistung unserer Universitäten mitentwickelt ", so Hafner
weiter.
Der Landesverband Katholischer Elternvereine Wiens ersucht daher
die zuständigen Minister Schmied und Töchterle um weitergehende
Entwicklung des Konzepts Lehrerausbildung Neu.
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