• 21.11.2012, 13:07:36
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Schittenhelm: HPV-Impfung - ein Schritt weiter!

Antrag an Gesundheitsausschuss verwiesen - Rasinger hofft auf Beschlussfassung

Utl.: Antrag an Gesundheitsausschuss verwiesen - Rasinger hofft auf
Beschlussfassung=

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Wir sind wieder einen Schritt weiter gekommen!".
Mit diesen Worten begrüßte ÖVP-Frauensprecherin Abg. Dorothea
Schittenhelm den heutigen Beschluss des Gleichbehandlungsausschusses,
den Antrag auf verpflichtende Durchführung der HPV-Impfung bei jungen
Mädchen an den Gesundheitsausschuss zu verweisen.

Die "Humane Papillom-Viren" (HPV) werden als Hauptverursacher des
Gebärmutterhalskrebses gesehen. "Mit einer einfachen Impfung
möglichst aller jungen Mädchen noch vor deren erstem
Geschlechtsverkehr könnte die Zahl der später an diesem Krebs
erkrankenden Frauen erheblich reduzieren und solcherart Leben retten.
Österreich hinkt bei dieser wichtigen und sinnvollen Vorsorgemaßnahme
im internationalen Vergleich stark hinterher. Das wollen und können
wir aufholen, wenn sich der zuständige Gesundheitsausschuss dieses
Themas annimmt und eine Beschlussfassung herbeiführt, die Leben
retten kann", sagte Schittenhelm nach der heutigen Sitzung des
Gleichbehandlungsausschusses.

"In dieser Frage ziehen die Frauen an einem Strang", freut sich
Schittenhelm über die einstimmige entsprechende Beschlussfassung im
Gleichbehandlungsausschuss, das Thema an den Gesundheitsausschuss zu
verweisen. "Die Impfung kostet etwa acht Millionen Euro - das sind
330 Meter Autobahn. Je nach Absatzmenge wird die Impfung auch
billiger. Mit kluger Gebarung im Gesundheitsressort lässt sich je
nach Verhandlungsgeschick mit den Pharmafirmen dieses Geld sicher aus
anderen Bereichen umschichten und hier wirkungsvoll einsetzen."

"ÖVP-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Erwin Rasinger: "Ich bin von der
positiven Wirkung der HPV-Impfung überzeugt und werde mich mit ganzer
Kraft bei Gesundheitsminister Stöger dafür einsetzen, dass die
HPV-Impfung auch in Österreich für alle möglich wird. Jedes später
dadurch gerettete Leben ist diese Anstrengung wert. Der Minister ist
nun gefordert, endlich aktiv zu werden. Prävention darf nicht nur ein
Lippenbekenntnis sein", sagte Rasinger. "Eine so wichtige,
lebensrettende Maßnahme darf nicht am Geld scheitern."
(Schluss)

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