• 21.11.2012, 12:45:15
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BZÖ-Schenk fordert eine deutliche Kostenreduktion der HPV-Impfung

"HPV-Impfung für Mädchen und Jungen im Sozialversicherungssystem implementieren - Frauenministerin muss entsprechende Initiative starten"

Utl.: "HPV-Impfung für Mädchen und Jungen im
Sozialversicherungssystem implementieren - Frauenministerin
muss entsprechende Initiative starten"=

Wien (OTS) - BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk forderte heute
eine deutliche Kostenreduktion der HPV-Impfung und die Übernahme der
Kosten für die HPV-Impfung für Mädchen und Jungen zwischen dem 9. und
15. Lebensjahr im Sozialversicherungssystem. "Frauenministerin
Heinisch-Hosek muss hier aktiv werden und gemeinsam mit
Gesundheitsminister Stöger und der pharmazeutischen Industrie eine
entsprechende Initiative starten", so Schenk.

"Die Österreichische Krebshilf leistet durch ihre wissenschaftlichen
und öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen einen wichtigen Beitrag, um
das Bewusstsein zur Vorsorge und Früherkennung von Krebs in der
österreichischen Bevölkerung zu forcieren. Humane Papillomaviren
(HPV) sind weit verbreitete Viren, mit denen sich sowohl Männer als
auch Frauen infizieren können. Mehr als zwei Drittel der Menschen
infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit HPV - ohne, dass sie es
wissen oder bemerken. Die Übertragung von HPV erfolgt am häufigsten
durch sexuelle Kontakte. HPV kann aber auch durch einfache
(Haut)Kontakte übertragen werden", erklärte Schenk.

"Die Impfung wird laut aktuellem Impfplan 2012 des
Gesundheitsministeriums möglichst vor Eintritt in das sexuell aktive
Alter empfohlen (ab 9. Lebensjahr), kann aber bei Frauen und Männern
in jedem Alter geimpft werden, da die Impfung vor neuen Infektionen
unabhängig von der sexuellen Aktivität schützt. Eine vollständige
HPV-Impfung erfolgt in drei Teilen, jeweils in den Oberarm und kostet
derzeit ca. 208 Euro pro Teilimpfung, das heißt für die komplette,
dreiteilige Impfung muss mit 624,00 Euro gerechnet werden. Die Kosten
der HPV-Impfung werden derzeit nicht von den
Sozialversicherungsträgern übernommen. Das muss rasch geändert
werden", forderte Schenk.

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