- 19.11.2012, 09:15:31
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Gesunde Nachbarschaft in Linz Auwiesen-Kleinmünchen
Linz (OTS) - Gute Nachbarschaft hat unschätzbaren Wert und trägt viel
zu Lebensqualität und Wohlbefinden bei - und das tut der Gesundheit
gut. Durch Nachbarschafts- Netzwerke ist es leichter, soziale
Unterstützung zu erhalten - seien es praktische Hilfestellungen im
Alltag, Informationen oder emotionale Zuwendung. Psychische
Belastungen durch Isolation können über Erfahrungen von Zugehörigkeit
und Anerkennung verhindert oder zumindest abgemildert werden. Deshalb
hat der Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) die Initiative "Auf gesunde
Nachbarschaft!" ins Leben gerufen. Eine der beiden Modellregionen ist
Linz Auwiesen-Kleinmünchen, wo vom Verein für Sozialprävention und
Gemeinwesenarbeit (VSG), unterstützt vom Verein für prophylaktische
Gesundheitsarbeit (PGA) konkrete Nachbarschaftsinitiativen initiiert
werden.
"Damit soll der Zusammenhalt im unmittelbaren Lebensumfeld
gestärkt werden" so Gesundheitsminister Alois Stöger, "denn die
psychosoziale Gesundheit zu fördern ist von großer Bedeutung, da
psychische Belastungen und Krankheiten immer mehr zum Thema werden".
Ablesen kann man das an der steigenden Zahl von Krankenständen und
Medikamenten-Verschreibungen.
Vorsorgen ist besser als heilen
Die Arbeit des FGÖ zielt darauf ab, die Gesundheit zu erhalten,
bevor Krankheiten eintreten. Umgesetzt wird das, indem die
gesellschaftliche Rahmenbedingungen und individuellen Ressourcen die
die Menschen gesund halten, gestärkt werden. Die FGÖ-Leiterin Christa
Peinhaupt: "Durch die Initiative in Linz Auwiesen-Kleinmünchen wollen
wir zeigen, wie gesunde Nachbarschaften geknüpft werden können. Die
gesammelten Erfahrungen werden es interessierten Organisationen in
anderen Regionen leichter machen, selbst entsprechende
Nachbarschaftsaktivitäten ins Leben zu rufen."
Guten Ideen winkt eine Förderung von bis zu 300,- Euro
Im Rahmen von "Auf gesunde Nachbarschaft!" sind die Bewohner/innen
von Auwiesen-Kleinmünchen eingeladen, aktiv zu werden und eine
Nachbarschaftsinitiative umzusetzen. Bis zu 300 Euro Budget gibt es
für Material, Ausgaben wie z.B.: Raummieten sowie den Kurzbericht und
die Fotos der Aktivität. Voraussetzung für die Förderung sind laut
VSG-Geschäftsführerin Susanna Rothmayer: "Eine zündende Idee und
mindestens zwei Personen, die in ihrer Wohnumgebung und ihrer
Nachbarschaft etwas zum Positiven verändern wollen. Wir unterstützten
Interessierte bei der Ideenfindung und der Planung der Umsetzung."
Der PGA bringt sein großes Know-How bei der Abwicklung von
Gesundheitsförderungs-Projekten ein. "Wir arbeiten eng mit dem VSG
zusammen, damit viele gute Nachbarschafts-Initiativen umgesetzt
werden und der soziale Zusammenhalt und damit die Gesundheit
bestmöglich gefördert wird" sagt Heinz Eitenberger, Geschäftsführer
des PGA. Ein Folder mit den genauen Förderbedingungen ist beim VSG
und dem PGA erhältlich sowie über www.gesunde-nachbarschaft.at
abrufbar.
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