Team Stronach: Stellungnahme zur Diskussion rund um die Autorisierung von Interviews

"Stehen ohne Wenn und Aber zur Pressefreiheit!" - "Erklärung" wird mit sofortiger Wirkung geändert

Wien (OTS) - Zur Diskussion rund um die Autorisierung von Interviews von Frank Stronach, hält der Pressedienst des Team Stronach fest: Die Autorisierung von Interviews ist international üblich und wir sehen auch keinerlei Grund dies zu ändern. Oft werden aus Gründen der Verkaufbarkeit bzw. um eine gute Headline zu haben, Zitate aus dem Zusammenhang gerissen. Weiters ist - ein hart kritisierter - Teil der Erklärung, dass Titel und Vorspann zur Sichtung übermittelt werden, um sicherzustellen, dass das Gesagte nicht aus dem Zusammenhang gerissen wird und auch die Fakten inhaltlich richtig sind. Dies haben wir eher als Hilfe für Medien gesehen, damit Fehler vermieden werden - niemals als Angriff auf die Pressefreiheit. Die Vorwürfe hinsichtlich "Zensur" sind daher aus unserer Sicht haltlos und werden - da wir uneingeschränkt zur Pressefreiheit stehen - zurückgewiesen. Wir verstehen aber, dass JournalistInnen dies so auffassen können und bedauern dies außerordentlich.

Frank Stronach weiß, dass jeder Halbsatz Auswirkungen haben kann. Gerade wenn man ein milliardenschweres, börsennotiertes Unternehmen führt, ist daher eine besondere Sorgfalt an den Tag zu legen, da jede Äußerung Einfluss auf den Börsenkurs des Unternehmens haben kann. Diese sehr strikte Interview-Policy wurde auch für das Team Stronach übernommen. Die geäußerten Bedenken und Kritik von JournalistenInnen nehmen wir sehr ernst und haben verstanden, dass diese Policy nicht 1:1 auf die Politik anwendbar ist.

Für den Fall, dass die Autorisierung eines Interviews nicht gewährt wird, ist es auch international üblich, dies zu akzeptieren. Die Formulierung "weder den Umstand noch das Gespräch wiederzugeben" ist unglücklich gewählt und wird von uns geändert.

Abschließend ist es uns sehr wichtig festzuhalten, dass wir uneingeschränkt zur Pressefreiheit stehen und aus dieser Aufregung gelernt haben. Wir bedanken uns ausdrücklich beim Österreichischen Journalistenclub und allen JournalistInnen Österreichs, die uns auf unseren Fehler aufmerksam gemacht haben und versichern, dass zu keinem Zeitpunkt ein Eingriff in die Pressefreiheit Ziel unseres Handelns war.

Anbei die aktualisierte Erklärung, die wir ab heute verwenden werden.

Die neue Erklärung im Wortlaut:
Ich, VORNAME NACHNAME, MEDIUM erkläre hiermit, vor einer Veröffentlichung von Gesprächen und Interviews mit Herrn Frank Stronach den gesamten Interviewtext an Herrn/Frau XY, Funktion, Adresse, emailadresse, zur Einsicht und schriftlichen Freigabe zu senden. Kürzungen bzw. jegliche Änderung sind ohne schriftliche Zustimmung von Seiten des Team Stronach untersagt. Falls die Autorisierung des Interviews nicht erteilt wird, ist eine Veröffentlichung untersagt.

Rückfragen & Kontakt:

Rouven Ertlschweiger, MSc
Medienmanager Frank Stronach
rouven.ertlschweiger@teamstronach.at

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