- 16.11.2012, 17:40:35
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BZÖ-Huber: ÖVP-Agrarpolitik für Bauernsterben verantwortlich
Wien (OTS) - Agrarpolitik: Rückfall in 1980er-Jahre" titelte heute
die Tageszeitung "Die Presse. "Wenn der Vorschlag vom Präsidenten des
europäischen Rates, Van Rompuy angenommen werden sollte, trifft das
zu", meinte BZÖ-Agrarsprecher Gerhard Huber im Zuge der Budgetdebatte
im Nationalrat. "Dann sterben wieder tausende Betriebe", so Huber.
Van Rompuy hat in seinem jüngsten Budgetvorschlag 25 Mrd. Euro
weniger für die Landwirtschaft zur Debatte gestellt.
Die ÖVP-Agrarpolitik der letzten Jahrzehnte sei verantwortlich dafür,
dass 70 000 Betriebe in Österreich schließen mussten, kritisierte
Huber. Vor allem handle es sich dabei um kleine Agrarstrukturen.
Kleine landwirtschaftliche Betriebe, die gesunde Lebensmittel ohne
chemische Zusätze produzierten, seien dieser ÖVP-Politik zum Opfer
gefallen. "Das ist Ihre Politik gewesen, diese kleinbäuerlichen
Strukturen in ihrer Existenz zu ruinieren, um mit großen
Agrarbetrieben Geschäfte zu machen, und diese letztlich über die AMA
gut im Griff zu haben", kritisierte Huber. "Sie vertreten Raiffeisen,
Sie vertreten weiterhin die großen Betriebe! Beenden Sie Ihre Politik
für große Industriebetriebe", forderte Huber den Minister zum
Umdenken auf. Niemand verstehe, dass einzelne Betriebe Förderungen in
Höhe von mehreren 100 000 Euro erhalten. Die Konsequenz dieser
Politik sei eine Ausblutung des ländlichen Raumes, beklagte Huber.
"Wer wird in Zukunft die Almen pflegen",so Huber abschließend.
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