- 16.11.2012, 13:55:53
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BZÖ-Spadiut: Ausweitung der Parkpickerl-Zonengrenzen in Wien ist offener Angriff auf Pendler
Verkehrsministerin Bures muss im Sinne der Pendler rasch eine Lösung finden
Utl.: Verkehrsministerin Bures muss im Sinne der Pendler rasch eine
Lösung finden=
Wien (OTS) - "Die Ausweitung der Parkpickerl-Zonengrenzen in Wien ist
ein offener Angriff auf die Pendler", sagte der steirische
BZÖ-Abgeordnete Wolfgang Spadiut im Rahmen der heutigen Budgetdebatte
im Nationalrat.
Auf Grund schlechter oder nicht vorhandener Zugsverbindungen seien
die Pendler gezwungen auf Busse umzusteigen. Dies sei allerdings auch
keine befriedigende Lösung, weil die Busse oft "im Stau stecken"
würden und es nicht selten zu Verspätungen komme. Aus diesem Grund
steigen die Pendler immer öfter auf ihre Privat-PKW`s um, was eine
mehrfache Belastung für sie bedeute: Zum einen der hohe Spritpreis
und die in keinster Weise zufrieden stellende Kostenvergütung.
Außerdem sei es verabsäumt worden, entsprechende
Park-and-Ride-Anlagen einzurichten. Es gab zwar Pläne, die U-Bahn bis
zu den Randbezirken Wiens auszubauen, dies sei allerdings
unterblieben, weil es zu keiner Kooperation Bund/Land gekommen ist,
erläuterte Spadiut. Zusätzlich zu diesen Belastungen für Pendler
werde auch noch in den Randbezirken Wiens das Parkpickerl eingeführt,
kritisierte Spadiut. Das sorge nicht nur bei den Pendlern, sondern
auch bei den Anrainern für großen Verdruss.
Zur Untermauerung, wie man mit dem Parkpickerl Anrainer gegen Pendler
aufhetze, zitierte Spadiut aus diversen Tageszeitungen: "Ich habe nie
auf die Kennzeichen der Autos geschaut, aber jetzt tue ich es"; "mit
dem Baseballschläger gegen Pendler-Autos"; "Parkplatz-Situation im
Wiener Bezirk Währing bleibt angespannt."
Zeitungsberichte gebe es auch darüber, dass beispielsweise der 15.
Bezirk ein klassischer Park-and-Ride-Bezirk gewesen sei und man
deshalb das Parkpickerl eingeführt hat. "Also ein offener Angriff auf
die Pendler", beklagte Spadiut. Aber wo sollen die Pendler ihre
Autos abstellen?, fragte er. Dieser Zustand sei untragbar. Er
forderte Ministerin Bures auf, nicht länger weg zuschauen, sondern im
Sinne der Pendler rasch eine Lösung zu finden.
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