• 16.11.2012, 11:42:51
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Darabos: 20 Millionen Euro bis Rio 2016

Minister setzt auf Individualförderung und installiert ab 2013 einen Olympiakader

Utl.: Minister setzt auf Individualförderung und installiert ab 2013
einen Olympiakader=

Wien (OTS/BMLVS) - Der Vergleich der Ergebnisse in London mit
Nationen ähnlicher Bevölkerungsstruktur gibt Anlass, Verbesserungen
der derzeit bestehenden Spitzensportstruktur vorzunehmen. Neben der
völligen Neugestaltung der Bundes-Sportförderung startet
Sportminister Norbert Darabos im Jänner 2013 das "Projekt Rio 2016".

Der Minister wird dafür bis Rio 20 Millionen Euro, das heißt 5
Millionen Euro jährlich, zur Verfügung stellen. Diese Summe setzt
sich zusammen aus Individualförderung für sportliche Maßnahmen,
Investitionen in Technologie und Forschung und gezielter
Infrastrukturförderung.

Der Förderkader wird rund 70 Sportlerinnen und Sportler aus
Olympischen und Paralympischen Sportlern umfassen, der in zwei
Gruppen unterteilt sein wird:

1. Elitekader, der SportlerInnen mit realistischen Medaillenchancen
umfasst

2. Hoffnungskader, der vorrangig junge SportlerInnen mit guten
Chancen auf eine Top 10-Platzierung beinhaltet.

Die Förderung wird individuell auf die jeweiligen SportlerInnen
abgestimmt.

Sportminister Darabos: "Das Projekt Rio 2016 ist ein
Individualprojekt, bei dem die erfolgreiche Zelle - also Sportler/in
und Trainer/in - im Mittelpunkt stehen. Mein Ziel ist die
bestmögliche Vorbereitung aller KaderathletInnen auf die Olympischen
Spiele in Rio durch Schaffung eines optimalen Trainingsumfeldes."

Die wesentlichen Neuerungen aus Sicht des Ministers:

- Die Gespräche werden mit den SportlerInnen persönlich, zusammen mit
deren TrainerInnen und dem Fachverband stattfinden.

- Es wird ein flankierendes Controlling zum Projekt geben, sprich
wissenschaftliche Begleitung und Kontrolle der Leistungsentwicklung
durch vierteljährliche, sportartenspezifische Leistungsdiagnostik und
regelmäßige sportmedizinische Untersuchungen.

- Es handelt sich erstmalig um ein mehrjähriges Förderprogramm
innerhalb eines Olympiazyklus.

- Bürokratische Hürden für die SportlerInnen in Beantragung und
Abrechnung sollen abgebaut werden.

- Nachhaltigkeit: Das Projekt Rio 2016 wird wie eine
wissenschaftliche Studie durchgeführt, um letztlich damit auch ein
Modell für den Spitzensport in Österreich präsentieren zu können -
mit entsprechenden Aufzeichnungen über Training, Wettkampf und
Leistungsentwicklung.

Der finale Rio-Kader wird bis Dezember 2012 feststehen.

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