- 16.11.2012, 11:22:37
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Städtebund: "Smart Cities - intelligente Städte" ist Thema der neu erschienenen Österreichischen Gemeindezeitung (ÖGZ)
Wien (OTS) - "Bereits heute leben mehr Menschen in Städten als auf
dem Land, und dieser Trend wird sich weiter fortsetzen. Warum wir
gerade jetzt handeln müssen, liegt auf der Hand: Weltweit nehmen
Städte nur zwei Prozent der Fläche ein, benötigen aber mehr als 75
Prozent der Ressourcen", erklärt Michael Häupl, Präsident des
Österreichischen Städtebundes.
Die Stadt von morgen forciert bereits heute umweltfreundliche
Mobilitätsarten und fördert intelligente Gebäude, die wenig bis keine
Energie von außen brauchen, und setzt neue Standards in Sachen
Lebensqualität für Ihre Bürgerinnen und Bürger. Urbane Technologien
stehen daher bei der Entwicklung von smarten Energie-, Mobilitäts-
und Urbanisierungskonzepten zunehmend im Vordergrund. Österreichweit
folgen bereits zahlreiche Städte den Prinzipien einer Smart City -
damit übernimmt unser Land eine Vorreiterrolle in Europa: Bereits
jedes 10. Smart City Projekt findet in Österreich statt.
Öffis sind Knotenpunkt
Wenn es um Nachhaltigkeit und CO2-Reduktion geht, ist besonders der
öffentliche Verkehr, der die Lebensader einer Stadtregion darstellt,
ein Knotenpunkt, den es gilt, mit anderen Mobilitätsarten sowie dem
Stadtumland optimal abzustimmen.
"Die österreichischen Städte sind bereits sehr aktiv, allerdings bei
der Finanzierung und Förderung von großen Mobilitätsprojekten auf die
Kooperation mit Bund und Ländern angewiesen. Die Mittelvergabe im
Mobilitätsbereich erfolgt nie gesichert und kaum nach einheitlichen,
transparenten Kriterien. Vielmehr gibt es viele verschiedene
Fördertöpfe, die unterschiedliche Ziele verfolgen", erklärt Thomas
Weninger, Städtebund-Generalsekretär und fordert daher: "Die
öffentlichen Mittel zur Finanzierung des Umweltverbunds sollten
möglichst effizient und transparent eingesetzt werden. Die Bewertung
von Projekten und die Vergabe von Förderungen sollten einheitlichen
Kriterien unterzogen werden." Aus diesem Grund hat der
Österreichische Städtebund das "Umweltverbund-Rankingmodell"
beauftragt, welches im Rahmen einer Konferenz zum Thema "Urbane
Mobilität" am 30. November im Wiener Rathaus vorgestellt wird.
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