• 15.11.2012, 12:08:17
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Aubauer: Jetzt sofort aktiv gegen die starke Teuerung kämpfen!

Umfassende Maßnahmen gegen Teuerung dulden keinen weiteren Aufschub.

Utl.: Umfassende Maßnahmen gegen Teuerung dulden keinen weiteren
Aufschub.=

Wien (OTS) - Nach der heute von Statistik Austria bekannt gegebenen
Oktober-Teuerung hält Mag. Gertrude Aubauer,
Bundesobmann-Stellvertreterin im Österreichischen Seniorenbund und
ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat fest:

"Umfassende Maßnahmen gegen die rasante Teuerung dulden jetzt
keinen weiteren Aufschub! Wir müssen dringend den aktiven Kampf gegen
die Teuerung aufnehmen. Vor allem für Menschen mit geringen Einkommen
- darunter freilich sehr viele Seniorinnen und Senioren - könnten die
kommenden Monate sonst zu unnötig schwierigen Zeiten werden!"

Seniorenbund-Sparrechnung: Der aktuell drängenden Maßnahmen zur
Teuerungsbekämpfung!

Teures Wohnen: Stopp den Gebührenlawinen!

"Wie die Statistik ausweist, liegt der größte Preistreiber bei den
Nebenkosten für Wohnungen. Aktuelle Gebührenerhöhungen (z.B. in Wien)
zu Kanal-, Müllabfuhr- und Wassergebühren müssen sofort
zurückgenommen werden, bzw. dürfen wo geplant nicht durchgeführt
werden", fordert Aubauer.

Teures Heizen: Wechsel von Energieanbietern forcieren und
Heizkostenzuschüsse anheben!

"Der Seniorenbund verstärkt hier die Zusammenarbeit mit e-control,
laut der durch einen Wechsel der Anbieter bis zu 300,- Euro im Jahr
gespart werden können. Hier müssen wir klarstellen: Ein solcher
Anbieterwechsel bringt im günstigsten Fall sogar mehr Geld ins
Börserl als jede noch so gelungene Pensionsanpassung! Zusätzlich
müssen Senioren den vom Wirtschaftsministerium angebotenen
Spritpreisrechner viel stärker nutzen! Wir Senioren sind viele - wir
müssen und werden lernen, unsere Marktmacht zu nutzen. Wir lassen uns
nicht länger jeden Preis vorsetzen", betont die Senioren-Vertreterin
zu einem wichtigen Seniorenbund-Projekt.

"Zusätzlich verlangen wir die bundesweite Anhebung des
Heizkostenzuschusses auf das Vorarlberger Niveau von 250,- Euro. Eine
Abschaffung dieser wichtigen finanziellen Nothilfe -wie zuletzt in
Wien - kann nicht akzeptiert werden", betont Aubauer zu nötigen
Direkthilfen für Einkommensschwache.

Teure Verträge: Stopp der automatischen Valorisierungen von
Gebühren und Kosten!

"Wenn als dritter großer Preistreiber Versicherungen und ähnliche
Dienste ausgemacht werden, so halten wir klar fest: Automatische
Valorisierungen von Gebühren und diversen Kosten, die zuletzt in
mehreren Branchen in Mode gekommen sind, müssen umgehend abgestellt
werden! Weder bei Versicherungen, noch bei Kosten für Bankkonten,
aber auch nicht bei der neuen e-card-Gebühr akzeptieren wir solche
Automatismen! Das ist unsachgemäß und eigentlich auch absurd: Denn
dadurch wird eine Spirale in Gang gesetzt, die als verhängnisvoller
Preistreiber wirkt", fordert die Abgeordnete auch rechtliche
Neuregelungen ein.

Teures Essen: Lebensmittel-Spekulation und
Lebensmittel-Verschwendung abdrehen!

"Im Europaparlament ist mit aktiver Beteiligung unseres
Europaabgeordneten, Heinz K. Becker, zuletzt ein wichtiger Schritt
gelungen: Schon im kommenden Jahr werden die ersten Maßnahmen gegen
die schädliche Finanzspekulation auf Lebensmittel-Rohstoffe wirken!
Zusätzlich muss der Handel jetzt aktiv werden: Anstatt für die
zunehmende Zahl der Singlehaushalte völlig unsinnige 'zahl 2 - nimm
3'-Angeobte zu stärken, ist es jetzt an der Zeit günstigere
Single-Packungen zu lancieren. Lebensmittel gehören nicht in den Müll
- wo der Großteil dieser Großpackungsangebote aber leider landet",
betont Aubauer zu den wichtigsten Seniorenbund-Anliegen im Bereich
der Lebensmittel.

"Auch an den anderen Punkten unserer Seniorenbund-Sparrechnung
(www.seniorenbund.at) bleiben wir konsequent dran", so die
Bundesobmann-Stellvertreterin des Seniorenbundes weiter.

Abschließend stellt Aubauer klar:

"Wir Seniorenvertreter bestreiten mit der Teuerungsabgeltung für
Pensionen einen wichtigen Kampf zur Sicherung der Kaufkraft der
Senioren. Zunehmend wichtiger wird aber auch der Kampf gegen die
Teuerung selbst. Die mehr als zwei Millionen Senioren-Konsumenten
werden sich die Preistreiberei nicht länger gefallen lassen - weder
von öffentlichen Gebührenerhöhern, noch von einzelnen Branchen!"

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