• 15.11.2012, 10:48:27
  • /
  • OTS0104 OTW0104

FORMAT: Eurofighter-Erhebungen rund um Frank Stronachs Magna

Staatsanwalt lässt Gegengeschäfte mit Magna-Firmen prüfen

Utl.: Staatsanwalt lässt Gegengeschäfte mit Magna-Firmen prüfen=

Wien (OTS) - Der von Frank Stronach gegründete Automobilzulieferer
Magna wird von der Justiz in die Eurofighter-Affäre hineingezogen.
Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner am Freitag
erscheinenden Ausgabe.

Konkret lässt die Staatsanwaltschaft Wien eine Reihe von Magna-Deals
prüfen, die nach dem Eurofighter-Ankauf 2002 und bis zum Ende der
schwarzblauen Regierung Anfang 2007 abgeschlossen wurden. Das geht
aus einem FORMAT exklusiv vorliegenden Faxschreiben der
Staatsanwaltschaft Wien an das Wirtschaftsministerium hervor. Darin
ersucht Eurofighter-Staatsanwalt Michael Radasztics um Übermittlung
aller Unterlagen "zu den Gegengeschäften zwischen Engineering Center
Steyr GmbH & Co einerseits und Ferrari S.p.a bzw. Iveco S.p.a.
andererseits (und) zu den Gegengeschäften zwischen Magna Steyr
Fahrzeugtechnik AG einerseits und Daimler Chrysler bzw. Smart GmbH
andererseits", um sie zu überprüfen.

Die Staatsanwaltschaft äußert gegenüber dem Wirtschaftsministerium
laut FORMAT den Verdacht, dass "operativ nicht tätige
Off-Shore-Gesellschaften im Wege von Scheinverträgen Provisions- und
Schmiergeldzahlungen" geleistet haben könnten. Im Fall Magna sollen
sich die Briefkastenfirmen Centro Consult Ltd. und Orbital Business
Development KB engagiert haben, die im indirekten Auftrag des
Eurofighter-Herstellers EADS agierten. Mit Geld versorgt wurden
Centro und Orbital von der EADS-Strohfirma Vector Aerospace LLP.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMT

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel