• 14.11.2012, 15:48:39
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BZÖ-Grosz fordert höhere Haftstrafen für Sexualstraftaten

Sexualstraftäter sollen ihre Strafen nicht per Fußfessel abbüßen dürfen

Utl.: Sexualstraftäter sollen ihre Strafen nicht per Fußfessel
abbüßen dürfen=

Wien (OTS) - Höhere Haftstrafen für Sexualstraftaten forderte
BZÖ-Justizsprecher Abg. Gerald Grosz im Zuge der heutigen
Budgetdebatte zum Kapitel Justiz. Außerdem sollten Sexualstraftäter
ihre Strafen nicht per Fußfessel abbüßen dürfen.

Grosz erinnerte an den Fall eines 52-jährigen Salzburgers, der
nachweisbar in den Jahren Jahr 2005/2006 eine damals 16jährige
mehrmals vergewaltigt und sexuell missbraucht hat. "Eine Person, die
sich an einem jungen Mädchen vergangen hat, bekommt hierzulande sechs
Monate unbedingt und die heimische Justizpolitik ermöglicht es auch
noch, dass ein Sexualstraftäter mit einer Fußfessel spazieren geht",
kritisierte Grosz. "Dass ein Kinderschänder, ein Vergewaltiger mit
einer Fußfessel sechs Monate quasi belohnt wird, das ist nicht die
Justizpolitik, die wir uns vorstellen und schafft auch kein Vertrauen
in die österreichische Justizpolitik."

Grosz brachte auch die jüngste Reise von Ministerin Karl nach
Südamerika zur Sprache. "Wo ist der Mehrwert für die österreichische
Justizpolitik?"

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