• 14.11.2012, 15:47:40
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Zivildienst: SJ für Gleichstellung ohne Wenn und Aber!

Sechs Monate für alle bei Erhalt der allgemeinen Wehrpflicht

Utl.: Sechs Monate für alle bei Erhalt der allgemeinen Wehrpflicht=

Wien (OTS) - Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend
Österreich (SJÖ), fordert im Falle einer Beibehaltung der allgemeinen
Wehrpflicht die Gleichstellung des Zivildienstes mit dem
Präsenzdienst. "Die Verkürzung des Zivildienstes auf sechs Monate und
somit dessen Gleichstellung mit dem Wehrdienst ist schon längst
überfällig. Bis heute wurde diese Gleichstellung stets von der ÖVP
verhindert. Angesichts ihrer neu gewonnenen Liebe zum Zivildienst
wird die notwendige Gleichstellung hoffentlich nicht mehr an der
Volkspartei scheitern", so Moitzi.

Für die Sozialistische Jugend ist es nicht einzusehen, warum junge
Männer, die sich für den Zivildienst entscheiden, schlechter
behandelt werden als Präsenzdiener. Zivildiener leisten für die
Gesellschaft mindestens so wichtige Arbeit und sollten daher
ebenfalls nur noch sechs Monate ihren Dienst leisten müssen und nicht
mit drei zusätzlichen Monaten bestraft werden. Weiters wendet sich
die SJ gegen den Vorschlag, den Zivildienst auch für Frauen zu
öffnen. "Frauen in Österreich verrichten mehr als die Hälfte der
gesellschaftlich notwendigen - das heißt der bezahlten und der
unbezahlten - Arbeit und erhalten dafür nur ein Drittel des
ausbezahlten Lohns. Sie nun auch noch zu einem Sozialdienst zu
verpflichten entspräche dem Gipfel der Frechheit", so Moitzi.

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