• 14.11.2012, 15:39:27
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Auer: Wenn der EU-Rat Bauerngelder kürzt, schneidet er sich ins eigene Fleisch

Paradoxe Ausgangslage: Mehr Landwirtschaft um weniger Geld gibt es nicht

Utl.: Paradoxe Ausgangslage: Mehr Landwirtschaft um weniger Geld
gibt es nicht=

Wien (OTS) - "Das G'riß um das EU-Budget ist jetzt offenbar voll
entbrannt. Hermann Van Rompuy ist heute als Vertreter des Rates mit
einem lahmen Spargaul ausgeritten und will die Mittel für den
ländlichen Raum in Österreich um 30% kappen. Wer der Landwirtschaft
das Messer ansetzt, schneidet sich ins eigene Fleisch", reagierte
Bauernbund-Präsident Jakob Auer auf die jüngste Ankündigung der
Ratspräsidentschaft. Von Rompuy geht damit nochmals über die
Vorschläge der zypriotischen Ratspräsidentschaft hinaus. "Diese
Kürzungsvorschläge haben wir bereits scharf zurückgewiesen", stellte
Auer klar.

Mehr produzieren um weniger Geld ist Quadratur des Kreises

"Landwirtschaft bedeutet leben und wirtschaften im ländlichen
Raum. Mehr produzieren um weniger Geld, das ist eine Quadratur des
Kreises", wies Auer auf die paradoxe Ausgangslage der Verhandlungen
hin. Jede Kürzung komme die Gesellschaft letztendlich teuer zu
stehen. Sinkende Produktion und Eigenversorgung, Arbeitslosigkeit in
ländlichen Räumen und steigende Lebensmittelpreise - das wäre die
unausweichliche Folge einer solchen Budgetpolitik. "Der
Vollständigkeit halber weise ich darauf hin, dass wir keine Kürzung
im Agrarbudget akzeptieren. Unser Verhandlungsziel ist die ungekürzte
Sicherung der Gelder in der Zweiten Säule", stellte der
Bauernbund-Präsident klar.
(Schluss)

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