• 14.11.2012, 12:26:04
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FP-Schock: Wien ist Schlusslicht am Arbeitsmarkt

FPÖ-Warnung vor Ostöffnung bestätigt

Utl.: FPÖ-Warnung vor Ostöffnung bestätigt=

Wien (OTS/fpd) - Schon die offizielle Arbeitslosenrate belegt, dass
Wien das Schlusslicht unter allen Bundesländern ist. Diese betrug
(ohne Schulungen) im Oktober 2012 bereits 9,2%. Im Durchschnitt der
anderen Bundesländer lag sie dagegen nur bei 6,8%. Die tatsächliche
(mit Schulungen) Arbeitslosenquote müsste ein Alarmsignal für die
Politik sein. Immerhin macht sie zuletzt bereits 11,5% aus. Derzeit
sind in Wien bereits über 100.000 Menschen arbeitslos, gibt der
Stadtrat der FPÖ-Wien, DDr. Eduard Schock zu bedenken. Auch das
Wirtschaftswachstum war 2011 in Wien mit 2,4 % das Geringste unter
allen Bundesländern. Schuld daran ist vor allem die falsche
Standortpolitik. Neben dem wirtschaftsfeindlichen Klima ist es vor
allem die rot-grüne Steuer- und Belastungslawine, die für unsere
Betriebe einen massiven Konkurrenznachteil darstellt.

17 Jahre Häupl: Wien wurde zum Spitzenreiter bei der
Arbeitslosigkeit

Ein langfristiger Vergleich zeigt, wie unsere Stadt unter
Bürgermeister Häupl herabgewirtschaftet wurde. Im Jahr 1994, dem
Amtsantritt Häupls, lag Wien noch im Mittelfeld. Nach 17 Jahren und
einer rot-grünen Regierung ist Wien nun trauriger Spitzenreiter, was
die Arbeitslosigkeit betrifft.

FPÖ-Warnung vor der Ostöffnung bestätigt

Von den neu geschaffenen Arbeitsplätzen profitieren derzeit
ausschließlich Ausländer. Auch die aktuelle Arbeitsmarktstatistik
beweist, dass die Warnungen der FPÖ vor der Ostöffnung berechtigt
waren und nun die Wiener am Arbeitsmarkt immer mehr von Ausländern
verdrängt werden. Seit dem Jahr 2010 sind aufgrund der guten
Konjunktur in Wien fast 21.000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden.
Seit der Ostöffnung haben aber fast 23.000 Ausländer in Wien einen
neuen Arbeitsplatz gefunden, macht Schock aufmerksam.

Das bedeutet, dass gleichzeitig fast 2.000 Wiener ihren Arbeitsplatz
verloren haben. Die negativen Folgen der Ostöffnung für den
Arbeitsmarkt wurden durch das Zwischenhoch der Konjunktur lediglich
gemildert. Ausländische Arbeitskräfte profitieren derzeit immer
stärker auf Kosten der Inländer. Durch die nun drohende Rezession
kommt es zu einem heftiger werdenden Verdrängungswettbewerb.

Muslime zahlen weniger in das System ein, nehmen aber mehr
heraus

Die Arbeitslosenrate unter Ausländern in Wien hat im 3. Quartal 2012
mit 11,4% einen neuen Rekord erreicht. Sie war damit höher als die
Inländer-Arbeitslosenrate mit 8,4%, obwohl die Beschäftigung bei den
Ausländern gestiegen ist und die Inländerbeschäftigung abgenommen
hat, berichtet Schock.

Die Beschäftigungsquote bei Männern unter 34 mit türkischen Eltern
ist laut OECD um 20 Prozentpunkte niedriger als bei Einheimischen,
bei Frauen beträgt der Unterschied 35 Prozentpunkte. Die
Jugendarbeitslosigkeit unter türkischen Jugendlichen lag 2007 bei
18,4 Prozent, unter österreichischen Jugendlichen bei 7,4 Prozent.
Das bedeutet: Türken zahlen auch in Österreich weniger in das System
ein, nehmen aber deutlich mehr heraus.

Was den Ausbildungsgrad von Zuwanderern betrifft, hat das
Wirtschaftsforschungsinstitut speziell für Wien jetzt aktuelle Zahlen
vorgelegt. Auch diese Daten zeigen, dass die Zuwanderer aus der EU
nicht das Problem darstellen. So verfügen nur 7,7% der aus der EU-15
Zugewanderten über maximal einen Pflichtschulabschluss. Auch bei den
Zuwanderern aus den neuen Beitrittsländern macht dieser Prozentsatz
nur 13,7% aus. Demgegenüber verfügen 61,3% der aus der Türkei nach
Wien Zugewanderten über gar keinen oder maximal einen
Pflichtschulabschluss.

Wien ist auch Schlusslicht bei den Lehrstellen

Die Bundeshauptstadt hat sich in den letzten Jahren auch am
Lehrstellenmarkt zum Schlusslicht entwickelt. Während alle anderen
Bundesländer mit ihrer Lehrlingsförderung erfolgreich sind, kommen in
Wien auf eine offene Lehrstelle bereits vier Lehrstellensuchende.

Pro Tag gibt es in Wien 17 Insolvenzen

In Wien ist unter anderem auch die Zahl der Gesamtinsolvenzen im
Zeitraum von Jänner bis September 2012 um 88 Fälle (+ 2,0 %) auf
insgesamt 4.583 Fälle angestiegen. Damit gibt es in Wien pro Tag
bereits 17 Insolvenzen. Insgesamt entfallen 30% aller
österreichischen Insolvenzen auf die Wiener Wirtschaft.

Abschließend ist festzuhalten, dass der Wirtschaftsstandort Wien
nicht zuletzt auch auf Grund der Ostöffnung im nationalen wie auch
internationalen Ranking weit zurückgefallen und für viele bereits
unattraktiv geworden ist. Auch hat die unkontrollierte Zuwanderung,
die Bürgermeister Häupl in den letzten 17 Jahren nicht nur zugelassen
sondern auch forciert und damit zu verantworten hat, die hohe
Arbeitslosenquote zu verantworten, sagt Schock abschließend.
(Schluss) hn

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