- 14.11.2012, 11:35:27
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Frauenquoten: BZÖ-Schenk: "Heinisch-Hosek will EU-Diktat in Österreich umsetzen"
"Gesetzlicher Mindestlohn von 1500 Euro dringendst notwendig"
Utl.: "Gesetzlicher Mindestlohn von 1500 Euro dringendst notwendig"=
Wien (OTS) - "Frauenministerin Heinisch-Hosek will nun ein weiteres
EU-Diktat in Österreich umsetzen". Mit diesen Worten kommentierte
heute BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk das Vorhaben der
Frauenministerin, den Vorschlag der EU-Kommission für eine
Frauenquote in Aufsichtsräten auch in Österreich etablieren zu
wollen. "Dieses Festhalten der SPÖ-Frauenministerin an der Quote ist
umso bedenklicher, da sich einige EU-Staaten, wie etwa
Großbritannien, Deutschland oder die Niederlande dazu sehr kritisch
geäußert haben und EU-Kommissarin Reding wegen des anhaltenden
Widerstand schon einen ersten Rückzieher in dieser Frage machen
musste", so Schenk weiter.
"Das BZÖ spricht sich gegen eine gesetzliche Frauenquote aus, denn
jede Quote bedeutet automatisch eine Diskriminierung und eine
Herabwürdigung der Frauen. Die von Heinisch-Hosek in Österreich
bereits mehrfach losgetretene Diskussion, die jetzt mittels Brüsseler
Zwangsdiktat umgesetzt werden soll, ist ganz klar abzulehnen",
betonte Schenk.
"Die Diskussion über eine Quote in Vorstands- beziehungsweise
Führungspositionen bringt dem Großteil der Frauen in Österreich nicht
wirklich etwas, da es dabei nur um eine Handvoll von Frauen geht, die
von einer solchen Quote profitieren würden. Die wahren Probleme der
österreichischen Frauen liegen sicherlich nicht in den
Führungspositionen der hier ansässigen Unternehmen, sondern vor allem
bei den so genannten typischen Frauenberufen. In diesen Sparten ist
ein echter gesetzlicher Mindestlohn von 1500 Euro dringendst
notwendig", sagte Schenk.
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