• 13.11.2012, 16:17:26
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Jakob Auer: Bilanz des vergangenen bäuerlichen Wirtschaftsjahres positiv

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Mit einem Dank an die Bäuerinnen und Bauern für
die Datenlieferung zur Erstellung des Grünen Berichtes 2012
unterstrich heute, Dienstag, Bauernbundpräsident und
ÖVP-Landwirtschaftssprecher Abg. Jakob Auer die positive Bilanz des
vergangen bäuerlichen Wirtschaftsjahres. "Hervorragende
Ernteergebnisse in Teilen Österreichs sind auch sichtbar in den
Preisen für die Landwirtschaft. Das haben die Bauern auch dringend
gebraucht, um die Verluste der Vorjahre auszugleichen", bedankte sich
Jakob Auer aber auch bei Bundesminister Niki Berlakovich. "Denn nur,
wenn auch die politischen Rahmenbedingungen stimmen, kann es zu
diesem positiven Ergebnis kommen."

"Wie eng Freud und Leid beieinander sind, zeigen aber die
Wetterkapriolen des heurigen Jahres", wies Auer auf die Tatsache hin,
dass es vor allem im Osten des Landes durch Unwetter zu dramatischen
Schäden und Verlusten von über 120 Millionen Euro kam. 300.000 Hektar
landwirtschaftliche Fläche waren davon betroffen. "Was positiv ist
für eine bestimmte Region, kann durch Wetterextreme schnell kritisch
für eine andere Region werden", so Auer.

Für die künftige budgetäre Ausgestaltung der Ländlichen Entwicklung
ist es daher notwendig, dass Österreich geschlossen in der EU
auftritt, um die Agrargelder in Brüssel auch weiterhin zu sichern. In
diesem Zusammenhang dankte Auer dem Bundeskanzler, aber auch dem
Vizekanzler, der Finanzministerin und dem Landwirtschaftsminister für
die Aussagen zu einem gemeinsamen Vorgehen.

Kritik, die in diesem Zusammenhang gerne an den Bauern als große
Förderempfänger geübt wird, ließ Jakob Auer nicht gelten und verwies
dabei auf einen Blick in die Transparenzdatenbank. 128 Millionen Euro
in der Zweiten Säule fließen nicht den bäuerlichen Betrieben zu,
sondern dem Tourismus, den Gemeinden oder Umweltschutzmaßnahmen.
"Hier fahren alle gerne mit, aber wenn die Bauern Förderungen
erhalten, wird das kritisiert", fordert Auer endlich den Mut ein, das
auch klar und deutlich darzustellen.
(Schluss)

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