• 13.11.2012, 10:14:29
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Hundstorfer zu Mikl-Leitner: Das Soziale Jahr ist ein guter Ersatz und Weiterentwicklung des Zivildienstes

Soziale Jahr ist keineswegs teurer, die Teilnehmer sind motivierter und gut ausgebildet - keine Leistungseinschränkungen

Utl.: Soziale Jahr ist keineswegs teurer, die Teilnehmer sind
motivierter und gut ausgebildet - keine
Leistungseinschränkungen=

Wien (OTS/BMASK) - "Die Rettung wird nach Einführung des bezahlten
freiwilligen Sozialen Jahres genauso rasch kommen wie jetzt. Es wird
zu keinen Leistungskürzungen kommen. Im Gegenteil: die Teilnehmer des
Sozialen Jahres werden gut und umfassend ausgebildet und sie üben
ihre Tätigkeit freiwillig und damit motiviert aus", unterstrich
Sozialminister Rudolf Hundstorfer Dienstag in Reaktion auf die Rede
von Innenministerin Mikl-Leitner im Parlament. Das bezahlte
freiwillige Soziale Jahr bedeutet auch keineswegs ein Ende der
Freiwilligentätigkeit. "Von den rund drei Millionen Ehrenamtlichen in
Österreich waren sicher nicht alle vorher beim Zivildienst. "Wir
haben unser Modell des bezahlten freiwilligen Sozialen Jahres gut
durchgerechnet und in allen Details mit den Trägerorganisationen
abgestimmt. Es ist daher alles andere als ein Wahlkampfgag, wie von
der Innenministerin behauptet. Am kommenden Donnerstag werden wir es
nach einer letzten Runde mit den Trägerorganisationen der
Öffentlichkeit vorstellen", sagte der Sozialminster. ****

Hundstorfer wies darauf hin, dass das bezahlte freiwillige
Soziale Jahr nicht teurer als der Zivlidienst komme. "Die Kosten, die
derzeit für den Zivildienst anfallen, entsprechen den Kosten für ein
bezahltes freiwillige Soziale Jahr, durch das ausreichend Personal
für die Rettungs- Gesundheits- und Sozialorganisationen zur Verfügung
gestellt werden kann", so Hundstorfer. "Wer das bezahlte freiwillige
Soziale Jahr absolviert, kann genauso wie jetzt Zivildiener für eine
weiter führende freiwillige Tätigkeit gewonnen werden. Da gibt es
keinen Unterschied zur derzeitigen Situation. Das bezahlte
freiwillige Soziale Jahr ist ein guter Ersatz und eine
Weiterentwicklung des Zivildienstes. Es kann flexibler als der
Zivildienst auf die demographische Herausforderung reagieren und das
Soziale Jahr kann ein solider Grundstein für die weitere berufliche
Entwicklung der Absolventen sein", schloss Hundstorfer. (Schluss)

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