• 12.11.2012, 15:49:06
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ÖH an Mitterlehner: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!

Unterhaltsproblematik immer noch ungelöst

Utl.: Unterhaltsproblematik immer noch ungelöst=

Wien (OTS) - Für die ÖH ist die Direktauszahlung der Familienbeihilfe
eine zentrale Forderung. Wir erkennen jedoch nicht viel Neues im
Familienbeihilfemodell von Minister Mitterlehner. "Die direkte
Auszahlung war bis jetzt auch schon möglich und mit großen Hürden
verbunden. Da auch jetzt noch immer eine Antragstellung sowie die
Unterschrift der Eltern notwendig ist, kann von einer großen
Erleichterung keine Rede sein. Im Wirtschaftsministerium also nichts
Neues." Ein großer Kritikpunkt bleibt bestehen, meint Janine Wulz vom
ÖH Vorsitzteam: "Studierende, die sich in Unterhaltsstreitigkeiten
mit den Eltern befinden, haben noch immer keine Möglichkeit, die
Familienbeihilfe zu bekommen. Wir halten deshalb eine direkte
Auszahlung der Familienbeihilfe - und zwar ohne Antrag und ohne
Unterschrift der Eltern - für zentral."

"Der Wirtschaftsminister hat eine Möglichkeit verpasst, ein wirklich
dringendes Problem anzupacken: Nämlich die Inflationsanpassung. Es
kann ja nicht sein, dass die Parteienförderung sofort valorisiert
wird, und Studienförderung und Familienbeihilfe nicht. Allein bei der
Familienbeihilfe verlieren BezieherInnen 463,15 Euro pro Jahr. Wenn
die Valorisierung erst, wie angekündigt, 2018 kommt, wird der Verlust
auf 700 Euro pro Jahr steigen!" warnt Wulz.

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