• 12.11.2012, 15:16:58
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Mikl-Leitner: Für den ÖAAB hat Wahlfreiheit bei schulischen Nachmittagsangeboten oberste Priorität

Flexibilität gewährleisten statt Zwang verordnen

Utl.: Flexibilität gewährleisten statt Zwang verordnen=

Wien (OTS) - "Vielen Menschen wird im Berufsleben große Flexibilität
bei den Arbeitszeiten abverlangt. Deshalb müssen wir vor allem den
Familien mit flexiblen Betreuungsangeboten und einer größtmöglichen
Wahlfreiheit entgegen kommen. Ich halte es für notwendig, dass die
pädagogisch hochwertigen schulischen Nachmittagsangebote ausgeweitet
werden und begrüße den Vorstoß von Klubobmann Karlheinz Kopf, der
Bewegung in die schulpolitische Diskussion bringt. Unser Ziel ist
eine umfassende Förderung der Schülerinnen und Schüler, vom Sport bis
zum allfällig notwendigen Nachhilfeunterricht. Unter Einbindung von
Eltern, Vereinen und Betrieben sollen die Nachmittagsangebote
pädagogisch wertvoll gestaltet werden", so ÖAAB-Bundesobfrau Johanna
Mikl-Leitner.

"Für die Teilnahme sollte nicht, wie von der SPÖ gefordert, Zwang
gelten, sondern Wahlfreiheit. Das bietet den Familien mehr
Flexibilität. Flächendeckende und bedarfsorientierte
Nachmittagsangebote entsprechen den flexiblen Arbeitszeiten der
Eltern. Denken Sie an eine Krankenschwester, die aufgrund ihrer
Dienstzeiten auch manchmal unter der Woche frei hat. Dieser sollte es
weiterhin möglich sein, ihre Kinder schon vor 17 Uhr aus der Schule
zu holen, um am Nachmittag Zeit miteinander verbringen zu können.
Deshalb muss es möglich sein, nicht nur zu entscheiden, ob eine
Teilnahme an Nachmittagsangeboten erfolgt, sondern auch in welchem
Ausmaß - also an wie vielen Tagen in der Woche und wie lange", hält
die ÖAAB-Bundesobfrau fest.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AAB

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