- 12.11.2012, 14:19:40
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Integrationspreis Sport 2012 - Minister Darabos: Heute ausgezeichnete Projekte bauen Brücken auf und Vorurteile ab
Minister Darabos verlieh Integrationspreis Sport an 21 Preisträger - Spitzensportler mit Migrationshintergrund haben Vorbildwirkung
Utl.: Minister Darabos verlieh Integrationspreis Sport an 21
Preisträger - Spitzensportler mit Migrationshintergrund haben
Vorbildwirkung=
Wien (OTS/SK) - Sportminister Norbert Darabos hat heute, Montag, in
feierlichem Rahmen den Integrationspreis Sport 2012 an 21
Preisträgerinnen und Preisträger im Haus des Sports in Wien
verliehen. Dieser Preis wird an innovative Projekte vergeben, die
sich um die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in die
österreichische Gesellschaft über sportliche Angebote verdient
machen. Im Sport sei die Frage der Integration bereits gut gelöst; in
anderen Bereichen gebe es noch "Luft nach oben", sagte der Minister.
Bei den heute geehrten Projekten werde vorbildlich gearbeitet, wofür
Darabos den Initiatoren seinen Dank aussprach: "Mithilfe Ihrer Arbeit
werden Brücken gebaut und Vorurteile abgebaut. Sie zeigen, wie
Integration funktionieren kann." Für Projekte zum Thema Integration
und Sport stellt das Sportministerium jährlich rund 300.000 Euro zur
Verfügung. ****
Es sei wichtig, dass Sportler mit Migrationshintergrund in den
Spitzensport kommen, so der Minister, der in diesem Zusammenhang an
die erfolgreichen Fußballer David Alaba oder Zlatko Junuzovic
erinnert. "Österreicher mit Migrationshintergrund im Spitzensport
stehen für unser gemeinsames Österreich", sagte Darabos. "Diese
Fußballer, Judoka und Tischtennisspieler sind Vorbilder für die
gesamte österreichische Sportjugend, insbesondere für junge Menschen
mit Migrationshintergrund."
"Ich gratuliere allen Gewinnerinnen und Gewinnern zu ihrer
herausragenden Leistung", sagte der Sportminister und bestärkte die
Ausgezeichneten darin, weiterhin in diesem Bereich tätig zu sein und
"die Fahne der Integration im österreichischen Sport hochhalten".
Darabos bedankte sich auch beim Integrationsfonds für seine Arbeit
und hob die gute Zusammenarbeit zwischen Innen- und Sportministerium
"in diesem wichtigen gesellschaftspolitischen Bereich" hervor.
Die Gewinner der zwei mit 3.000 Euro dotierten Hauptpreise sind
"Sport Fair bindet" des ASKÖ, bei dem Mädchen mit und ohne
Migrationshintergrund zwischen 12 und 15 Jahren miteinander Sport
treiben und "ESK geht neue Wege", ein Projekt des Eggenberger
Sportklubs Graz, bei dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit
gezielten Integrationsmaßnahmen im Fußball in das österreichische
Vereinsleben eingebunden werden. Acht weitere Projekte wurden mit je
1.000 Euro ausgezeichnet, darunter u. a. "gesund leben und bewegen"
des Forums Musliminnen in Tirol oder "Radfahrkurs für Frauen -
Mobilität der Migrantinnen steigern" des Vereins Piramidops. Elf
weitere Initiativen erhielten einen Anerkennungspreis von je 200
Euro.
Der Integrationspreis Sport wird vom Österreichischen
Integrationsfonds in Kooperation mit dem Sport- und dem
Innenministerium, der Bundessportorganisation und dem Sponsor
Coca-Cola vergeben. Heuer haben sich 75 Projekte aus allen neun
Bundesländern für den Preis beworben. Die Projekte richten sich an
unterschiedliche Zielgruppen, z.B. an Erwachsene, Kinder oder
ausschließlich Frauen und Mädchen, und umfassen sämtliche Sportarten.
(Schluss) bj/ah
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