• 12.11.2012, 13:53:33
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  • OTS0185 OTW0185

Kirchlicher Familienexperte lobt Änderungen bei Familienbeihilfe

Leiter des "Instituts für Ehe und Familie", Danhel: Vorschläge bringen insgesamt mehr Geld für Familien und größere Überschaubarkeit

Utl.: Leiter des "Instituts für Ehe und Familie", Danhel: Vorschläge
bringen insgesamt mehr Geld für Familien und größere
Überschaubarkeit=

Wien, 12.11.12 (KAP) Die von Familienminister Reinhold Mitterlehner
geplanten Änderungen beim Bezug der Familienbeihilfe gehen in die
richtige Richtung: Zu diesem Urteil kommt der Leiter des kirchlichen
Instituts für Ehe und Familie (IEF), Günter Danhel, in einer
Reaktion auf das am Dienstag präsentierte neue
Familienförderungsmodell gegenüber "Kathpress". Es sei besonders zu
begrüßen, dass bereits budgetierte Mittel den Familien als
"Subjektförderung" erhalten bleiben sollen und dass es insgesamt
mehr Geld für die Familien gibt, so Danhel. Gleichzeitig sei jedoch
zu kritisieren, dass die automatische Erhöhung der Familienbeihilfe
durch Bindung an den Index wieder nicht erfolgt sei.

Grundsätzlich positiv sei das Hauptanliegen der Reform nach
Vereinfachung und Systematisierung der Familienleistungen zu
bewerten. Das vorgeschlagene Modell mache den Bezug der
Familienbeihilfe "einfacher und leichter überschaubar", weswegen
bestehende Rechte auch leichter und besser in Anspruch genommen
werden können, so Danhel.

Insgesamt würden die Pläne des Familienministers "keine Verlierer"
haben, weil alle Familienbeihilfebezieher von der Neuregelung
profitieren würden. Auch sei lobend zu vermerken, dass das
Familienministerium nicht Begehrlichkeiten nachgegeben habe, die
vorhandenen freien Mittel für die Objektförderung wie beispielsweise
die institutionelle Kinderbetreuung zu verwenden.

Seitens des Familienministeriums hieß es auf Anfrage von
"Kathpress", dass die geplanten Änderungen bei der Familienbeihilfe
noch mit dem Sozialministerium verhandelt werden müssen. Im
Idealfall sei es möglich, dass das neue Familienförderungsmodell
noch vor der nächsten Nationalratswahl realisiert werden kann, so
die Sprecherin des Ministers.

Mehr auf www.kathpress.at (ende) pwu/hkl/

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