- 12.11.2012, 13:35:26
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BMWFJ stellt klar: Väterbeteiligung liegt bei bis zu 31 Prozent
Auswertung des Familienministeriums zeigt erfreulich positive Zahlen - Die vom Frauenressort veröffentlichte Monatsstatistik ist eine wenig aussagekräftige Momentaufnahme
Utl.: Auswertung des Familienministeriums zeigt erfreulich positive
Zahlen - Die vom Frauenressort veröffentlichte Monatsstatistik
ist eine wenig aussagekräftige Momentaufnahme=
Wien (OTS/BMWFJ) - Österreichs Väter beteiligen sich
erfreulicherweise deutlich stärker an der Kinderbetreuung als es am
Montag vom Frauenressort dargestellt wurde. Denn laut der vom
Familienministerium bei den Gebietskrankenkassen laufend erhobenen
Auswertung liegt die Väterbeteiligung am Kinderbetreuungsgeld (KBG)
im Schnitt schon jetzt bei 17 Prozent. Diese Zahl ist entgegen den
heute getätigten Aussagen nicht gesunken. Bei der pauschalen
Kurzvariante (12 plus 2 Monate) beträgt die Väterbeteiligung sogar 31
Prozent und in der einkommensabhängigen Variante rund 27 Prozent.
Damit wurde das bei der Einführung formulierte Ziel von 20 Prozent
bereits übertroffen. Ebenfalls bei 31 Prozent liegt die
Väterbeteiligung in der KBG-Variante 15 plus drei Monate, bei der
Variante 20 plus vier Monate sind es rund 20 Prozent und bei der
Langvariante 12 Prozent.
Die vom Frauenministerium zum wiederholten Mal veröffentlichte
Monatsstatistik ist eine wenig aussagekräftige Momentaufnahme und
bildet die Realität in Österreich nur unzureichend ab. Denn da Väter
im Schnitt deutlich kürzer Kinderbetreuungsgeld beziehen als Mütter,
scheinen sie in dieser Statistik automatisch seltener auf. Im
Gegensatz dazu untersucht die Auswertung des Familienministeriums
jeden einzelnen, abgeschlossenen Kinderbetreuungsgeld-Fall
dahingehend, ob sich der Vater daran beteiligt hat. Damit das
Ergebnis nicht nur eine Momentaufnahme wider spiegelt, wurde dafür
ein Beobachtungszeitraum von zwölf Monaten herangezogen.
Die positiven Zahlen unterstreichen den gesellschaftlichen Trend
einer stärkeren Väterbeteiligung, die künftig weiter erhöht werden
soll. In diesem Sinne unterstützt das Kinderbetreuungsgeld mit seinen
fünf Varianten die finanzielle Absicherung der Eltern und die
Wahlfreiheit. Daher bieten wir einen Mix aus Geld-, Steuer- und
Sachleistungen an. Zum letzten Punkt läuft derzeit eine gemeinsam mit
den zuständigen Ländern finanzierte Ausbauoffensive für die
Kinderbetreuung mit dem Schwerpunkt auf die Betreuungsplätze für
Unter-Drei-Jährige. Jährlich werden damit 5.000 neue Plätze
geschaffen, das Angebot verbessert sich also kontinuierlich und die
Eltern können Beruf und Familie somit besser vereinbaren.
Gleichzeitig ist es wichtig, die Unternehmen noch stärker ins Boot zu
holen, damit familienfreundliche Maßnahmen im Betrieb forciert
werden.
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