Der Wald als Motor für die Ländliche Entwicklung

Die Rolle der Forstwirtschaft im Förderprogramm LE 2014-2020 beim Waldgipfel in St. Johann in Pongau diskutiert

St. Johann im Pongau (OTS) - "Wald als Motor für die Ländliche Entwicklung" ist das Thema des heutigen Waldgipfels in St. Johann in Pongau. Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich dazu:
"Die Forstwirtschaft wird eine wichtige Rolle im neuen Förderprogramm der Ländlichen Entwicklung 2014 - 2020 spielen, denn nachhaltige Waldbewirtschaftung sichert und schafft Arbeitsplätze in eher strukturschwachen Regionen und garantiert den Schutz vor Naturgefahren und damit sichere Siedlungs- und Wirtschaftsstandorte. Der Erholungs- und Freizeitraum Wald leistet damit einen wesentlichen Beitrag für Österreich als Tourismusland. Die Waldbewirtschaftung trägt zum Erhalt und Förderung der Artenvielfalt bei und vermindert gleichzeitig CO2-Emissionen durch die Verwendung von Holz als nachwachsender Roh- und Baustoff sowie als erneuerbarer Energieträger."

Im Gebirgsland Österreich ist es oft nicht möglich, die Kosten für die Aufrechterhaltung der vielfältigen Funktionen des Waldes allein aus den Erträgen der Bewirtschaftung abzudecken. Es ist daher notwendig, für die Sicherstellung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung ausreichende öffentliche Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Ziel der Veranstaltung ist daher, die Bedeutung des Waldes und seiner nachhaltigen Bewirtschaftung für die Entwicklung und den Erhalt des ländlichen Wirtschafts- und Siedlungsraums darzustellen und den notwendigen Fördermittelbedarf aufzuzeigen.

"Gerade in Salzburg ist es uns gelungen, mit einer gezielten Biomasse-Offensive in den vergangenen Jahren den Wald als Energie-Ressource nachhaltig in die Energieversorgung des Landes zu integrieren. Ein nachhaltig bewirtschafteter Wald ist der Garant für eine positive Zukunftsentwicklung und der Aufrechterhaltung der Waldwirtschaft über Generationen", so der Salzburger Agrar- und Energie-Landesrat Sepp Eisl.

"Gerade wegen der Klimaänderung und einer Abwanderungstendenz aus ländlichen Gebieten in die Städte brauchen wir eine strategische und zielgerichtete Vorgangsweise bei der Förderung des ländlichen Raums," so Berlakovich anlässlich des Waldgipfels. "Eine nachhaltige Waldbewirtschaftung ist wichtig für den ländlichen Raum, denn sie ist die Basis für eine erfolgreiche Wertschöpfungskette Holz, die rund 300.000 Menschen ein Einkommen in Österreich bietet und einen Produktionswert von rund 12 Milliarden Euro vor allem im ländlichen Raum erwirtschaftet."

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