- 09.11.2012, 09:59:44
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Der Wald als Motor für die Ländliche Entwicklung
Die Rolle der Forstwirtschaft im Förderprogramm LE 2014-2020 beim Waldgipfel in St. Johann in Pongau diskutiert
Utl.: Die Rolle der Forstwirtschaft im Förderprogramm LE 2014-2020
beim Waldgipfel in St. Johann in Pongau diskutiert=
St. Johann im Pongau (OTS) - "Wald als Motor für die Ländliche
Entwicklung" ist das Thema des heutigen Waldgipfels in St. Johann in
Pongau. Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich dazu:
"Die Forstwirtschaft wird eine wichtige Rolle im neuen Förderprogramm
der Ländlichen Entwicklung 2014 - 2020 spielen, denn nachhaltige
Waldbewirtschaftung sichert und schafft Arbeitsplätze in eher
strukturschwachen Regionen und garantiert den Schutz vor
Naturgefahren und damit sichere Siedlungs- und Wirtschaftsstandorte.
Der Erholungs- und Freizeitraum Wald leistet damit einen wesentlichen
Beitrag für Österreich als Tourismusland. Die Waldbewirtschaftung
trägt zum Erhalt und Förderung der Artenvielfalt bei und vermindert
gleichzeitig CO2-Emissionen durch die Verwendung von Holz als
nachwachsender Roh- und Baustoff sowie als erneuerbarer
Energieträger."
Im Gebirgsland Österreich ist es oft nicht möglich, die Kosten für
die Aufrechterhaltung der vielfältigen Funktionen des Waldes allein
aus den Erträgen der Bewirtschaftung abzudecken. Es ist daher
notwendig, für die Sicherstellung der nachhaltigen
Waldbewirtschaftung ausreichende öffentliche Finanzmittel zur
Verfügung zu stellen. Ziel der Veranstaltung ist daher, die Bedeutung
des Waldes und seiner nachhaltigen Bewirtschaftung für die
Entwicklung und den Erhalt des ländlichen Wirtschafts- und
Siedlungsraums darzustellen und den notwendigen Fördermittelbedarf
aufzuzeigen.
"Gerade in Salzburg ist es uns gelungen, mit einer gezielten
Biomasse-Offensive in den vergangenen Jahren den Wald als
Energie-Ressource nachhaltig in die Energieversorgung des Landes zu
integrieren. Ein nachhaltig bewirtschafteter Wald ist der Garant für
eine positive Zukunftsentwicklung und der Aufrechterhaltung der
Waldwirtschaft über Generationen", so der Salzburger Agrar- und
Energie-Landesrat Sepp Eisl.
"Gerade wegen der Klimaänderung und einer Abwanderungstendenz aus
ländlichen Gebieten in die Städte brauchen wir eine strategische und
zielgerichtete Vorgangsweise bei der Förderung des ländlichen Raums,"
so Berlakovich anlässlich des Waldgipfels. "Eine nachhaltige
Waldbewirtschaftung ist wichtig für den ländlichen Raum, denn sie ist
die Basis für eine erfolgreiche Wertschöpfungskette Holz, die rund
300.000 Menschen ein Einkommen in Österreich bietet und einen
Produktionswert von rund 12 Milliarden Euro vor allem im ländlichen
Raum erwirtschaftet."
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