• 08.11.2012, 09:32:47
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Khol: Heizkostenzuschüsse müssen in ganz Österreich dringend angehoben werden

Drei Säulen zur Kaufkraftsicherung der Senioren!

Utl.: Drei Säulen zur Kaufkraftsicherung der Senioren!=

Wien (OTS) - Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen
Seniorenbundes, betont zur aktuellen Situation der Seniorinnen und
Senioren in Österreich:

"Die Teuerung macht den Seniorinnen und Senioren in Österreich
zunehmend schwer zu schaffen, dies betrifft ganz besonders die rasant
steigenden Heizkosten. Wir brauchen daher dringend ein
3-Säulen-Programm zur Sicherung des Lebensalltags unserer Senioren!
Dazu gehört dringend auch die Anhebung der Heizkostenzuschüsse auf
ein bundeseinheitliches Niveau. Die gestrige Entscheidung in Wien,
hier von Geld- auf Sachleistungen umzusteigen ist völlig inakzeptabel
und einige Bundesländer gehen uns mit ihren teilweise schon erfolgten
Beschlüssen zu den Heizkostenzuschüssen nicht weit genug. Wir fordern
hier weiterhin 250,- Euro an Heizkostenzuschuss in ganz Österreich -
wie sie in Vorarlberg richtigerweise ausbezahlt werden. Dankbar sind
wir auch der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft, die
ihren bedürftigen Mitgliedern nun einen solchen Zuschuss in der Höhe
von 100,- Euro zukommen lässt. Doch die Frage, ob ich meine Wohnung
heizen kann, darf in Österreich nicht länger davon abhängen, wo ich
wohne oder wo ich versichert bin!"

3-Säulen-Programm zur Kaufkraftsicherung: Pensionsanpassung,
Heizkostenzuschuss, Kampf der Teuerung mit der
Seniorenbund-Sparrechnung!

Khol führt zum 3-Säulen-Programm des Seniorenbundes aus:
"Säule eins ist die gesetzliche Pensionsanpassung. Hier haben wir
schon in den Frühjahrs-Verhandlungen die Wünsche einiger Politakteure
nach Null-Anpassungsrunden für Pensionisten erfolgreich verhindern
konnten. Und wir haben dabei auch die Anpassung der Ausgleichszulagen
(sog. Mindestpension) um die volle Teuerung, also um 2,8 Prozent,
gesetzlich festgeschrieben haben. Ich betone dazu nochmals: Wir
wollen das nicht erreichen, sondern wir haben das schon erreicht - es
steht im entsprechenden Gesetz vom März 2012! Säule zwei bedeutet
höhere und bessere Direkt-Sozialleistungen an armutsgefährdete
Pensionisten in ganz Österreich. Dazu gehört der Heizkostenzuschuss,
wie oben beschrieben. Säule drei ist die Umsetzung der
Seniorenbund-Sparrechnung, an der wir schon seit Jahresbeginn
intensiv arbeiten und schon erste Erfolge, z.B. im Kampf gegen die
Lebensmittel-Rohstoffspekulation, erzielen konnten. Es reicht nämlich
nicht, die erfolgte Teuerung auszugleichen, sondern man muss gegen
die Teuerung selbst aktiv kämpfen - was der Seniorenbund auch 2013
mit zahlreichen Aktionen weiter tun wird!"

Die Seniorenbund-Sparrechnung!

Die Übersicht über die Seniorenbund-Sparrechnung (Details auf
www.seniorenbund.at)

- Spekulation auf Lebensmittelrohstoffe muss reguliert werden
(EU-Ebene) - hierzu wurde durch unseren Europa-Abgeordneten GS Heinz
K. Becker gerade ein Durchbruch im Europaparlament erreicht!

- Den Österreich Aufschlag (österreichische Unternehmen müssen zu
höheren Einstandspreisen kaufen als andere) abstellen (EU-Ebene,
Unternehmen sind aufgerufen Beweise an Kommission zu übermitteln)

- Preisvergleiche und cleverer Einsatz von Kundenkarten sparen
mindestens 130,- Euro / Jahr ohne viel Aufwand.

- Lebensmittel gehören nicht in den Müll - Handel muss mehr
Kleinpackungen anbieten, Lockangebote mit Großpackungen sind
einzustellen, Regale müssen nicht bis Handelsschluss neu gefüllt
werden. Das spart bis zu 300,- Euro im Jahr!

- Mit dem Gebührenerhöhungs-Stopp sind mindestens 23,- Euro im Jahr
zu holen! Gebühren-Lawinen wie zuletzt in Wien gefährden die
Lebensqualität aller geringen Einkommen - besonders der Seniorinnen
und Senioren!

- Für rezeptfreie Medikamente soll es die Preisbindung nicht länger
geben - auch das bringt im Minimum 20,- Euro im Jahr.

- Konsumenten müssen die Möglichkeit des Anbieterwechsels bei Strom
und Gas stärker nutzen. Im Vorjahr tat dies nur ein knappes Prozent
der Haushalte. Das Angebot der e-control ist daher zu stärken.
Einsparungsmöglichkeit von bis zu 300,- Euro / Jahr lt. e-control.

- Auch bei den Treibstoffpreisen lohnt der Preisvergleich. Bis zu
30,- Euro / Jahr sind durch die Nutzung des "Spritpreisrechners"
locker zu erreichen.

- Die Förderung für Thermische Sanierung wurde trotz
Sparnotwendigkeit des Bundes weiter erhalten. Wer die Förderung
abholt und seinen Haushalt auf energietechnisch schlankere Beine
stellt, gewinnt doppelt! Zusätzlich ist eine offensive Förderung für
"Barrierefrei Umbau" derzeit in Planung!

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SEN

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