• 07.11.2012, 16:50:55
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Migrant/innen im steirischen Sport: Mentoring-Projekt mit 9 Paaren in der Steiermark gestartet

Graz (OTS) - Am 6. November 2012 startete in Graz bereits zum zweiten
Mal das Sportmentoring-Projekt des Österreichischen Integrationsfonds
(ÖIF) mit einer Auftaktveranstaltung in den Räumlichkeiten der
Sportunion in Graz. Mit dem Erfolgsprogramm "Mentoring im Sport"
sollen Migrant/innen verstärkt in österreichische Sportorganisationen
integriert werden.

Migrant/innen selten in österreichischen Sportvereinen

Ziel des Mentoring-Projekts ist es, qualifizierte Trainer/innen,
Schiedsrichter/innen und Funktionär/innen mit Migrationshintergrund
stärker in österreichische Sportorganisationen zu integrieren. Denn
Migrant/innen bringen oft aus ihren Herkunftsländern Erfahrungen aus
Sportorganisationen mit, sind aber noch selten in hiesigen
Sportvereinen tätig. Das Projekt wird vom ÖIF gemeinsam mit den
Partnern Sportunion und Diözesansportgemeinschaft durchgeführt und
finanziell vom Sportministerium unterstützt.

Freiwilligenarbeit fördern - Integration ermöglichen

"Wir freuen uns, dass das Projekt bereits zum zweiten Mal in der
Steiermark startet", erklärt Mag. Veronika Thanner, Leiterin des
Integrationszentrums Steiermark und selbst ehemalige
Spitzensportlerin. "Das Projekt bringt Migrant/innen und
Österreicher/innen ohne Migrationshintergrund im Sport zusammen,
fördert und ermöglicht ihr Engagement in der Freiwilligenarbeit und
ist damit ein wichtiger Schritt für ihre erfolgreiche Integration in
Österreich."

Partnerschaften mit erfahrenen Persönlichkeiten

Das Mentoring-Projekt bietet Migrant/innen eine viermonatige
Partnerschaft mit erfahrenen Persönlichkeiten aus der steirischen
Sportszene, so genannten Mentor/innen. Sie lernen den
österreichischen Sportalltag mit Trainings, Wettkämpfen und
organisatorischen Aufgaben kennen. Mentor/innen können durch den
Kontakt mit ihren Mentees Erfahrungen austauschen und ihre
interkulturellen Fähigkeiten erweitern.

Vom indischen Yogalehrer bis zum nigerianischen Schiedsrichter

Auch heuer beteiligen sich wieder Migrant/innen aus den
unterschiedlichsten Herkunftsländern in verschiedensten Sportarten:
von der ungarischen Skilehrerin über den türkischen Volkstänzer und
den kosovarischen Fitnesstrainer bis hin zum indischen Yogalehrer und
dem nigerianischen Fußballtrainer. "Von diesem Austausch profitieren
beide Seiten: Mentees bringen ihre Erfahrungen und Sicht von außen
ein und profitieren im Gegenzug von den bestehenden Netzwerken der
Mentor/innen" so Markus Adler, Projektmitarbeiter im
Integrationszentrum Steiermark.

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