• 07.11.2012, 15:03:43
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Schmied: 442,6 Mio. Euro für Kunst und Kultur

Bundesministerin Dr. Claudia Schmied stellte sich heute im Budgetausschuss des Nationalrats den Fragen zum Kunst- und Kulturbudget.

Utl.: Bundesministerin Dr. Claudia Schmied stellte sich heute im
Budgetausschuss des Nationalrats den Fragen zum Kunst- und
Kulturbudget.=

Wien (OTS) - "Ich freue mich, dass es gelungen ist, das Kunst- und
Kulturbudget stabil zu halten und in einigen Bereichen sogar
Erhöhungen vorzusehen. Damit ragt Österreich im europäischen und
internationalen Vergleich hervor und drückt auch im Budget die
Wertschätzung für seine Künstlerinnen und Künstler aus. Jeder in
Kunst und Kultur investierte Euro, jede Förderung für die Projekte
und die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler ist ein unschätzbarer
Beitrag für unsere Gesellschaft. Wir geben damit ein klares und
eindeutiges Bekenntnis zur Verantwortung des Staates zur Kunst- und
Kulturfinanzierung und setzen uns dafür ein, dass sich die Kunst frei
und in einem offenen Klima entwickeln kann. Wir schätzen die
Künstlerinnen und Künstler und ihre Arbeiten", so Kulturministerin
Dr. Claudia Schmied.

Die Förderung des Österreichischen Filminstituts (ÖFI) wird auf die
im Regierungsprogramm vorgesehenen 20 Mio. Euro (+ 3,43 Mio. Euro)
angehoben. Zur Stärkung der regionalen Kulturprogramme sind
zusätzlich 500.000 Euro vorgesehen. Die Infrastrukturinvestitionen
der Festspiele Erl werden mit 2,5 Mio. Euro unterstützt. Für die
Bundestheater sind zusätzliche Budgetmittel bis zu einem Betrag von
4,5 Mio. Euro zur Bedeckung etwaiger Mehrbedarfe veranschlagt.

Im Bereich der Kunstförderungen stehen für 2013 92,4 Mio. Euro zur
Verfügung. Damit wird das künstlerische Schaffen in allen
Kunstsparten von Musik, Literatur, bildende und darstellender Kunst
über den Tanz, die Architektur und den Film bis hin zu neuen,
innovativen Kunstformen gefördert.

Mit der Erhöhung der Förderung des Österreichischen Filminstituts auf
20 Mio. Euro wird das Regierungsprogramm umgesetzt.

Das Budget für regionale Kulturangebote wird um 500.000 Euro auf 5,52
Mio. Euro aufgestockt. Mit der Förderung des künstlerischen
Nachwuchses von rund 6 Mio. Euro in unterschiedlichen Sparten wird
ein weiterer Regierungsschwerpunkt fortgesetzt.

Neben der Direktförderung sind die Fragen der sozialen Absicherung
ein wichtiges Thema. Über das Kunstbudget werden Sozialmaßnahmen für
Kunstschaffende (z.B. Sozialfonds für SchriftstellerInnen, IG-Netz
Freie Theaterarbeit, KünstlerInnenhilfe) im Ausmaß von rund 1,8 Mio.
Euro finanziert. Erklärtes Ziel ist es, die Kunstförderung auch in
den EU-Strukturfonds entsprechend zu positionieren.

Im Kulturbereich sind 2013 insgesamt 350,2 Mio. Euro budgetiert.
Für die Bundesmuseen und die Österreichische Nationalbibliothek
stehen konstant 129,6 Mio. Euro zur Verfügung. Damit sind auch der
Freie Eintritt bis 19 Jahre und richtungsweisende
Infrastrukturmaßnahmen gesichert.

Für die Bundestheater sind 149,4 Mio. Euro budgetiert. Zusätzliche
Budgetmittel in der Höhe von bis zu 4,5 Mio. Euro gewährleisten die
Fortsetzung des erfolgreichen Spielbetriebs der Wiener Staatsoper,
des Burgtheaters und der Volksoper.

Im Bereich Denkmalschutz werden 34,5 Mio. Euro und für Bücherei-,
Museums- und Volkskulturförderungen 5,4 Mio. Euro aufgewendet. Die
regionale Kulturförderung durch Bundesmittel wird damit auf
konstantem Niveau gehalten und mit der Arbeit am
Büchereientwicklungsplan neue Impulse zur flächendeckenden Versorgung
der österreichischen Bevölkerung mit Literatur und Medien gesetzt.

Für "Besondere Einrichtungen" (Wien Aktion, Museumsquartier,
Stiftungen, Restitutionsangelegenheiten ua.) und Steuerungen sind
weiters insgesamt 31,3 Mio. Euro budgetiert.

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