- 06.11.2012, 12:55:39
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Mikl-Leitner: Cyber-Sicherheit grenzüberschreitend ausbauen
Innenministerin eröffnete Messe "Moderner Staat" in Berlin - Österreich europäische Nummer eins im E-Government
Utl.: Innenministerin eröffnete Messe "Moderner Staat" in Berlin -
Österreich europäische Nummer eins im E-Government=
Wien (OTS) - "Online-Banking und Online-Shopping sind heute gang und
gäbe. Das fortschreitende Angebot an elektronischen Services bringt
für die Bürgerinnen und Bürger aber auch Risiken und Bedrohungen. Die
Kriminalitätsstatistik spricht eine deutliche Sprache: Die
Kriminalität im Cyberspace nimmt zu", sagte Innenministerin Mag.a
Johanna Mikl-Leitner am 6. November 2012 beim Kongress "Moderner
Staat" in Berlin.
"Wir sind klar gefordert: Um den Cyberspace und die Menschen im
virtuellen Raum bestmöglich zu schützen, braucht Österreich eine
gesamtstaatliche Cyber-Strategie." Bis Ende 2012 soll eine nationale
Sicherheitsstrategie für den virtuellen Raum erstellt werden, um den
bestmöglichen Schutz des Einzelnen und des Staates vor Kriminalität,
Sabotage und Spionage aus dem Cyberspace sicher zu stellen. Die
Innenministerin nutzte den Besuch der Fachmesse "Moderner Staat", um
sich mit führenden deutschen IT-Unternehmen über Best Practices
auszutauschen. "Der Blick über den 'nationalen Tellerrand' ist dabei
unerlässlich. Wir wollen von den Erfahrungen anderer lernen, um
Österreich im Cyberspace sicherer zu machen. Und wir sind auf dem
besten Weg dorthin", sagte Mikl-Leitner.
Bei der Messe "Moderner Staat" stellte die Innenministerin außerdem
moderne österreichische E-Government-Lösungen vor. "Österreich ist im
E-Government im europäischen Vergleich die Nummer eins. Wir haben die
meisten E-Government-Anwendungen für unsere Bürgerinnen und Bürger",
sagte die Innenministerin und verwies beispielhaft auf das Zentrale
Melderegister (ZMR). "Das Zentrale Melderegister ist ein wichtiger
Schritt in der Digitalisierung und Vernetzung der Verwaltung in
Österreich. Seit nunmehr zehn Jahren können sämtliche Behörden
Österreichs, die Exekutive, Ämter und das Arbeitsmarktservice laufend
darauf zugreifen", erklärte die Innenministerin. Bei der Anmeldung
eines Kraftfahrzeugs reicht für Bürgerinnen und Bürger etwa der
Personalausweis, um die erforderlichen Daten aus dem ZMR abzurufen.
Ein Meldezettel des Antragstellers ist dafür nicht mehr erforderlich.
"Um moderne E-Government-Lösungen zu entwickeln, müssen wir am Puls
der Zeit bleiben. 2013 wollen wir das Zentrale Personenstandsregister
in Betrieb nehmen, worin die grundlegenden Dokumente und Urkunden der
Bürgerinnen und Bürger elektronisch, rasch und gesichert jeder
Behörde zur Verfügung stehen", sagte die Innenministerin. Damit
ersparen sich Bürgerinnen und Bürger künftig die Mitnahme und Vorlage
grundlegender Dokumente bei Ämtern und Behörden.
Die Fachmesse "Moderner Staat" ist Deutschlands größte Leistungsschau
für Strategie und Best Practices für IT, Personal und Finanzen.
Österreich ist dieses Jahr zum zweiten Mal dabei vertreten.
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