• 05.11.2012, 11:23:40
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  • OTS0107 OTW0107

Schwere Vorwürfe gegen Österreich wegen Iran-Geldwäsche

Israelitische Kultusgemeinde fordert lückenlose Aufklärung und offene Informationspolitik der Bundesregierung

Utl.: Israelitische Kultusgemeinde fordert lückenlose Aufklärung und
offene Informationspolitik der Bundesregierung=

Wien (OTS) - Berichten verschiedenster Medien zufolge, hat ein
Mitarbeiter des iranischen Präsidenten Wien als Drehscheibe für
Geldwäsche benutzt, um auf diesem Weg die gegen den Iran im
Atomstreit verhängten Sanktionen zu umgehen.

"Es darf nicht sein, dass Österreich in dieser Angelegenheit aus der
Europäischen Union ausschert und sich derart unsolidarisch verhält.
Angesichts der wachsenden atomaren Bedrohung des Weltfriedens durch
den Iran, muss die Regierung hier sofort tätig werden" so der
Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Oskar Deutsch. Die
Israelitische Kultusgemeinde (IKG) fordert daher eine lückenlose
Aufklärung und dementsprechende Konsequenzen in dieser Angelegenheit.
Zusätzlich wäre eine offenere Informationspolitik gegenüber der
österreichischen Öffentlichkeit bei einem derartigen Verdacht mehr
als angebracht.

Oskar Deutsch,
Präsident

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