- 05.11.2012, 09:46:47
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"Profil" beharrt offenbar auf Irrtum und diskreditiert Anti-NS-Aktivisten weiterhin als "Rechtsextremen"!
2x unrichtig ergibt nicht 1x wahr!
Utl.: 2x unrichtig ergibt nicht 1x wahr!=
Wien (OTS) - In ihrer gestrigen OTS beharrt die
"Profil-Online-Redaktion" offenbar weiterhin auf ihrem Irrtum oder
dem eines Falschinformanten, wonach der Generalsekretär des
"Europäischen Zentrums für Geopolitische Analysen", Mateusz
Piskorski, als Rechtsextremer zu qualifizieren sei. Herangezogen
wurde dabei ein nicht näher zitierter Artikel der "Gazeta Wyborcza"
aus dem Jahr 2004, in dem angeblich Herr Piskorski als Rechtsextremer
"geoutet" wurde und dessen Kandidatur zum Europäischen Parlament
dadurch verhindert worden sei. "Abgesehen davon, dass sich Herr
Piskorski niemals um eine Kandidatur zum EU-Parlament bewarb und auch
niemals Herausgeber irgendeiner Zeitschrift war, ist es schon
bemerkenswert, welch schlechter und veralteter Quellen sich "Profil"
bedient, oder bedient wird", so BZÖ-Nationalratsabgeordneter Gerhard
Huber. "Wie falsch und widerlegt die politisch motivierte Meldung
schon damals war, belegt die Tatsache, dass Piskorski vielmehr 2005
bei den polnischen Parlamentswahlen kandidierte und für die
linksgerichtete Samoobrona von 2005-2007 in den Sejm einzog", so
Huber weiter.
Offenkundig sind auch die schon damals politisch motivierten,
unhaltbaren Anwürfe der "Gazeta Wyborcza" gegen Piskorski, die
ursprünglich vom Soros Fund getragen wurde und längste Zeit den
höchst umstrittenen Politiker und radikalen Widersacher der
Katholischen Kirche in Polen, Janusz Palikot, unterstützte, selber
jedoch im veritablen "Rywingate" -Skandal verwickelt war. "Daher", so
Huber weiter, "bleibt zu hoffen, dass in der redaktionellen
Verzweiflung nicht demnächst auch noch Mölzers "Zur Zeit" oder die
"Pyonyang Times" als Belegquellen abstruser Beschuldigungen herhalten
müssen".
Hätte, so Huber, "der Profil-Redakteur Gernot Bauer zumindest
"Wikipedia" zu Rate gezogen, so hätte er auch lesen können, dass die
Samoobrona, deren Abgeordneter Piskorski war, als
"wirtschaftspolitisch stark links ausgeprägt" und
"gesellschaftspolitisch katholisch-konservativ" eingestuft wird".
Stattdessen fand es Redakteur Bauer weder der Mühe wert den von ihm
als rechtsextrem bezeichneten Mateusz Piskorski zu kontaktieren, noch
den Vorsitzenden des "Europäischen Zentrums für Geopolitische
Analysen", Marcin Domagala.
"Dieses journalistische Armutszeugnis seitens des Profil-Redakteurs
diente offenbar nicht nur dazu, meine persönlichen Wahrnehmungen als
Wahlbeobachter in der Ukraine mangels Sachargumenten abzukanzeln,
sondern auch eine hochangesehene NGO zu diskreditieren. Dass jedoch
ausgerechnet eine Organisation, deren Vorsitzender selbst jüdischer
Abstammung ist und dessen Generalsekretär Piskorski Vorstandsmitglied
einer antinazistischen Organisation ist von der Zeitschrift "Profil"
ins rechtsextreme Eck gestellt wird, ist für mich unerträglich und
nicht hinnehmbar", so Huber abschließend.
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