- 03.11.2012, 11:22:38
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BZÖ-Huber: "Profil" lässt sich vor ultra-nationalistischen Karren spannen!
Journalistischer Blindflug!
Utl.: Journalistischer Blindflug!=
Wien (OTS) - In der neuen Ausgabe der Zeitschrift "Profil" wird dem
Gründer der NGO (Europäisches Zentrum für Geopolitische Analysen)
Mateusz Piskorski unterstellt, ein in Polen bekannter
"Rechtsextremer" zu sein.
Ein wenig verantwortungsvolle Recherche hätten dabei folgende Fakten
zu Tage gebracht.
1. Mateusz Piskorski war polnischer Abgeordneter der eher links
ausgerichteten Agrarierpartei "Samobroona" und ist vor allem als Pole
laufenden Angriffen ultra-nationalistischer und
Skinheadorganisationen ausgesetzt. Daher ist er auch
Vorstandsmitglied der internationalen Organisation "Stopnazism" (s.
Nr. 28): http://www.stopnazism.net/about/structure/
2. Aufgrund der Polenfeindlichkeit dieser ultra-nationalistischer
Gruppen war Piskorski bei den ukrainischen Wahlen als Wahlbeobachter
der in Tel Aviv ansässigen und Partner-NGO "ICES".
http://www.elections-ices.org/english/home/ unter Leitung des
ehemaligen Knesset Mitglieds, Dr. Alexander Tsinker in der
Ost-Ukraine tätig.
3. Die Wahrnehmungen seitens der ICES hinsichtlich der ukrainischen
Wahlen sind weitgehend mit jenen Huber█s deckungsgleich. So wurden
die Wahlen als fair und legitim eingestuft und lediglich geringfügige
Einwände hinsichtlich "unabhängiger Kandidaten" festgestellt.
4. Das "Europäische Zentrum für Geopolitische Analysen" hält seit
Jahren Wahlbeobachtungen vorrangig in diversen GUS-Staaten ab, zu
denen Abgeordnete nationaler Parlamente und des EU-Parlaments
eingeladen werden, unabhängig ihrer Parteizugehörigkeit und daher aus
dem gesamten politischen, parlamentarischen Spektrum.
5. Der Präsident des "Europäischen Zentrums für Geopolitischen
Analysen", Marcin Domagala, selbst jüdischer Abstammung, ist bekannt
für sein völkerverbindendes Engagement, fernab und konträr zu
jedwedem Extremismus. "Profil" hätte sich aus erster Hand bei ihm
erkundigen können, dies jedoch unterlassen.
Abgeordneter Gerhard Huber: "Es ist also wirklich bedauerlich, dass
Profil rechtsextreme Denunziationen aus dem Internet wiedergibt, nur
um meine persönlichen Wahlbeobachtungen aus erster Hand zu
diskreditieren. Im Gegensatz zu OSZE-Wahlberichten die in
irgendwelchen Zentralen gefertigt werden, ist es den Beobachtern des
"Europäischen Instituts für Geopolitische Analysen" völlig frei, ihre
eigenen Eindrücke zu sammeln und unabhängig zu berichten - ein
Faktum, welches wohl vielen ein Dorn im Auge ist."
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