• 03.11.2012, 08:00:37
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"profil": Gerhard Huber (BZÖ) für von Rechtsextremem gegründete Organisation als Wahlbeobachter in Ukraine

Abgeordneter hatte von OSZE kritisierte Parlamentswahl gelobt

Utl.: Abgeordneter hatte von OSZE kritisierte Parlamentswahl gelobt=

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, wurde die polnische Organisation
"Europäisches Zentrum für geopolitische Analysen", in deren Auftrag
der Tiroler BZÖ-Abgeordnete Gerhard Huber in der Ukraine als
Wahlbeobachter unterwegs war, von einem Rechtsextremen gegründet. Der
Gründer und Generalsekretär der Organisation, Mateusz Piskorski, 35,
pflegte auch Kontakte zu russischen Skinheads. Von 2005 bis 2007 saß
er für die inzwischen aufgelöste rechtspopulistische Partei
"Samoobrona" im polnischen Parlament. Piskorskis Nähe zur
undemokratischen Regierung Weißrusslands löste 2010 in polnischen
Medien einen Sturm der Entrüstung aus. Damals hatte er die weltweit
als unfair kritisierten Präsidentschaftswahlen für einwandfrei
erklärt. BZÖ-Abgeordneter Huber hatte an der von der OSZE scharf
kritisierten ukrainischen Parlamentswahl vom 28. Oktober 2012 nichts
auszusetzen: "Ich habe noch nie so faire Wahlen gesehen."

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