• 02.11.2012, 10:31:03
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AMS Wien: Zeiten der Arbeitslosigkeit werden trotz eingetrübter Wirtschaftslage kürzer

Anstieg der Arbeitslosigkeit um 5,2 Prozent, Rückgang bei den jüngsten Arbeitslosen um -12,8 Prozent

Utl.: Anstieg der Arbeitslosigkeit um 5,2 Prozent, Rückgang bei den
jüngsten Arbeitslosen um -12,8 Prozent=

Wien (OTS) - Die Zahl der beim AMS Wien als arbeitslos vorgemerkten
Personen ist im Oktober 2012 im Jahresvergleich um 5,2 Prozent auf
80.495 Personen gestiegen. Die Zahl der AMS-Kundinnen und -Kunden in
Schulung ist in Wien um 25,3 Prozent auf 27.944 Personen angewachsen,
die Summe beider Gruppen um 9,7 Prozent.

"Die Wirtschaftslage wirkt sich zwar deutlich auf dem Arbeitsmarkt
aus", sagt der stellvertretende Landesgeschäftsführer des AMS Wien,
Winfried Göschl, "allerdings findet der überwiegende Großteil der
Kundinnen und Kunden des AMS Wien rasch wieder ins Erwerbsleben
zurück. Zeiten der Vormerkung in Arbeitslosigkeit dauern im Schnitt
nur mehr 82 Tage, ein Minus von 5 Tagen im Vergleich zum Vorjahr.?
Und auch die Zahl jener, die über ein Jahr lang arbeitslos vorgemerkt
sind, sinkt deutlich: Die Zahl der Betroffenen ist im Jahresvergleich
um 50,5 Prozent gesunken.

Die Phasen der Arbeitslosigkeit, wie sie bei vielen Erwerbstätigen
im Laufe der Karriere immer wieder vorkommen, sollen zur
Höherqualifizierung genutzt werden?, so AMS Wien-Vizechef Winfried
Göschl. ?So wird es beispielsweise künftig möglich sein, erwerbslose
Episoden für den Abschluss von Teilmodulen zu nutzen, die in Summe
einen vollwertigen Lehrabschluss ergeben.

Erfreuliche Tendenzen gibt es bei den ganz jungen Arbeitslosen
unter 19 Jahre: Ihre Zahl ist um -12,8 Prozent auf 2.244 Personen
gesunken. Und auch die Zahl der Lehrstellensuchenden sinkt im
Vergleich zum Vorjahr: Um -5 Prozent auf 1.744 Personen. Bei Menschen
über 45 Jahre ist die Arbeitslosigkeit leicht überdurchschnittlich um
6,8 Prozent auf 27.391 gestiegen.

Nach den größten Branchen betrachtet ist die Arbeitslosigkeit am
Bau um 5,4 Prozent, im Tourismus und Gastronomie um 6,1 Prozent und
im Einzelhandel um 2,5 Prozent gestiegen.

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