- 30.10.2012, 14:47:37
- /
- OTS0202 OTW0202
Karlheinz Töchterle begann Romreise mit Vatikanbesuch
Wissenschafts- und Forschungsminister besuchte Vatikanische Apostolische Bibliothek - am Nachmittag Arbeitsgespräch mit Präfekten der Vatikanischen Bildungskongregation

Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister besuchte Vatikanische
Apostolische Bibliothek - am Nachmittag Arbeitsgespräch mit
Präfekten der Vatikanischen Bildungskongregation=
Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle absolviert heute und morgen einen Arbeitsbesuch in der
italienischen Hauptstadt Rom und setzt damit nach Deutschland, der
Schweiz, Slowenien und Tschechien seine Besuche in den Nachbarländern
fort. Zu Beginn seines Besuchs hat Töchterle heute Vormittag die
Vatikanische Apostolische Bibliothek besucht: "Ihre eindrucksvollen
Bestände gehören zu den wertvollsten der Welt und sind Gegenstand
mehrerer Forschungsarbeiten", so Töchterle, der von Dr. Christina
Maria Grafinger geführt wurde. Die Historikerin ist gebürtige
Oberösterreicherin und arbeitet als Archivarin in der Vatikanischen
Apostolischen Bibliothek, zuvor war sie am Historischen Institut Rom
sowie am Historischen Institut Salzburg beschäftigt.
Heute Nachmittag trifft der Minister mit dem Präfekten der
vatikanischen Bildungskongregation, Kardinal Zenon Grocholewski,
zusammen. Töchterle wird weiters das Historische Institut Rom (eine
vom Wissenschafts- und Forschungsministerium finanzierte Einrichtung
an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) besuchen. Am
Abend steht ein Empfang in der österreichischen Botschaft am
Programm.
Thema des Arbeitsgesprächs mit Kardinal Zenon Grocholewski sind die
Umsetzung des Bologna-Prozesses sowie eine weitere Intensivierung der
langjährigen Beziehungen zwischen dem Vatikan und Österreich im
Bereich Wissenschaft und Forschung. Im Rahmen des Bologna-Prozesses
bestehen langjährige Kooperationen zwischen dem Heiligen Stuhl und
Österreich zu den Themen Qualifikationsrahmen, Anerkennung,
Qualitätssicherung und internationale Kooperation.
Das Historische Institut Rom, durch das der Minister von Direktor Dr.
Richard Bösel geführt wird, stellt seit mehr als 130 Jahren die
wichtigste Forschungsstelle der österreichischen
Geisteswissenschaften in Italien dar und unterstützt
Forschungsvorhaben österreichischer Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler vor allem in den Fachgebieten Geschichte,
Kunstgeschichte und Archäologie. Der wissenschaftliche Nachwuchs wird
dabei gezielt durch Stipendien gefördert. Durch die Vortrags- und
Lehrtätigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiters des Instituts
erfolgt ein wertvoller Beitrag zur Belebung der scientific community.
Morgen wird Töchterle u.a. seinen italienischen Amtskollegen
Francesco Profumo zu einem Arbeitsgespräch treffen. Weiters nimmt er
an einer Generalaudienz des Papstes teil und besucht das
Forschungsprojekt des START-Preisträgers Dr. Norbert Zimmermann
(Institut für Kulturgeschichte der Antike, ÖAW) in der
Domitilla-Katakombe.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MWF






