- 30.10.2012, 10:27:57
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VP-Ulm: 33,7 Krankenstandstage bei den Wiener Linien 2011
Arbeiten unter Rot-Grün macht krank
Utl.: Arbeiten unter Rot-Grün macht krank=
Wien (OTS) - "Die Krankenstandsquote bei den Wiener Linien ist um
mehr als 200 % (!) höher als jene in der Privatwirtschaft. Was läuft
bei den Wiener Linien schief, dass die Beschäftigten deutlich länger
im Krankenstand sind als in der Privatwirtschaft", fragt sich ÖVP
Wien LAbg. Wolfgang Ulm angesichts der nun veröffentlichten Zahlen.
Im Jahr 2011 betrug die durchschnittliche Krankenstandszeit bei den
Wiener Linien 33,7 Tage pro Beschäftigten, das ist sogar noch
deutlich mehr als die durchschnittlichen Krankenstandstage bei allen
Beschäftigten der Stadt Wien mit 21 Tagen. Wie dem aktuellen
Fehlzeitenreport des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger zu
entnehmen ist, verzeichneten Arbeiter und Angestellte
durchschnittlich aber nur 13,2 Krankenstandstage.
LAbg. Wolfgang Ulm, der auch Mitglied der Gemeinderätlichen
Personalkommission ist und seit Jahren den Finger in die offene Wunde
der Wiener Personalpolitik legt, schlägt angesichts dieser Zahlen
Alarm: "Die Zahlen belegen einmal mehr das unbestritten katastrophale
Personalmanagement der Stadt Wien. Laut Experten hält die
Zufriedenheit mit dem Chef gesund. Mitarbeiter, die
Unternehmensführungen negativ bewerten, sind im Jahr im Schnitt um
2,5 Tage öfter krank. Ganz offensichtlich muss also bei den
Bediensteten der Stadt Wien, insbesondere bei den Wiener Linien, eine
große Unzufriedenheit herrschen."
Auch das Kontrollamt sieht in einem von der ÖVP Wien initiierten
Bericht aus dem Jahr 2011 "Verbesserungspotenzial in der Stärkung der
Präventivmaßnahmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement und großes
Potenzial, um Krankenstände zu reduzieren sowie Bedienstete länger im
aktiven Dienst zu behalten, um nachhaltig vorzeitige
Ruhestandsversetzungen zu minimieren".
Nun, so Ulm weiter, ist Bürgermeister Häupl am Zug. Krankenstände in
diesem Ausmaß kosten nicht nur die Stadt Wien viele Millionen Euro
jährlich, sondern sind auch Ausdruck unzureichender Fürsorge um die
Mitarbeiter. Es kann nicht sein, dass Arbeiten in Wien in einem
solchen Ausmaß krank macht. "Die ÖVP Wien wird nicht aufhören, sich
für Wiens Bedienstete und die Wiener Steuerzahler stark zu machen.
Die Missstände, die wesentlich zu den Krankenstandstagen führen, wie
Abhängigkeit von der politischen Führung, Demotivation und Mobbing,
gehören sofort abgestellt", fordert Ulm abschließend von der
rot-grünen Stadtregierung.
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