- 30.10.2012, 09:16:12
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Mitterlehner: Starke Förderimpulse für forschungsintensive Klein- und Mittelbetriebe
Sieben Forschungsprojekte mit österreichischer Beteiligung werden mit drei Millionen Euro unterstützt - Österreichische Erfolge mit Laser -und Gesundheitstechnologien
Utl.: Sieben Forschungsprojekte mit österreichischer Beteiligung
werden mit drei Millionen Euro unterstützt - Österreichische
Erfolge mit Laser -und Gesundheitstechnologien=
Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner zieht
eine positive Bilanz der jüngsten Ausschreibungsrunde des
transnationalen Förderprogramms EUROSTARS: "Wir können sieben
innovative Projekte von österreichischen Klein- und Mittelbetrieben
mit insgesamt drei Millionen Euro unterstützen. Gerade für KMU ist
die internationale Vernetzung ihrer Kompetenzen oft entscheidend, um
mit neuen Produkten Markterfolge zu erzielen", betont Mitterlehner.
Die stärkere Internationalisierung ist zudem ein wichtiges Element
der FTI-Strategie. "Durch gezielte Kooperationen stärken wir den
Innovations-Standort Österreich und sichern hier Wachstum und
Arbeitsplätze", so Mitterlehner.
EUROSTARS ist eine gemeinsame Initiative der europäischen
Forschungsinitiative EUREKA und der EU-Kommission. Das transnationale
Programm fokussiert auf besonders forschungsintensive KMU mit mehr
als zehn Prozent F&E-Anteil am Umsatz oder mehr als zehn Prozent
F&E-Anteil am Personal als Projektkoordinatoren. Im konkreten Fall
stammen die Fördermittel für die Projekte mit heimischer Beteiligung
zu 86 Prozent vom Wirtschaftsministerium, die weiteren 14 Prozent von
der EU.
Im Rahmen der aktuellen Ausschreibungsrunde beschäftigen sich gleich
drei der erfolgreichen Projekte mit österreichischer Beteiligung mit
Lasertechnologien. Drei weitere Projekte sind dem Bereich der
Gesundheitstechnologien zuzurechnen. Ein weiteres Vorhaben
beschäftigt sich mit Erneuerbaren Energien, indem der Wirkungsgrad
von Pellets-Öfen weiter verbessert werden soll.
Ausgewählte Projekte im Detail
- Österreich ist im Projekt RESPIRE vertreten, das im internationalen
Ranking aller 68 in dieser EUROSTARS-Runde geförderten Projekte an
zweiter Stelle gereiht wurde. Die Technische Universität Wien
arbeitet hier mit einem französischen Partner an der Entwicklung
eines neuartigen Spektrometers für den Mittleren Infrarotbereich mit
hoher spektraler Auflösung im Bereich 3 - 12 Mikrometer. Derzeit gibt
es unterhalb 4,5 Mikrometer kein derartiges Gerät. Anwendungsgebiete
sind zum Beispiel die Analyse von zeitaufgelösten Vorgängen in
Molekülen und Proteinen oder auch Umweltanalysen.
- Das österreichische Unternehmen Arsanis Biosciences GmbH
koordiniert das Projekt KLEBSICURE, in dem eine monoklonale
Antikörper-Therapie zur Behandlung arzneimittelresistenter
Klebsiella-Infektionen entwickelt wird. Partner in diesem Projekt
sind Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland und
Polen.
- Ziel des Projektes MILLE, bei dem das österreichische Unternehmen
TriLite Technologies GmbH unter anderem mit Partnern aus Polen und
Großbritannien kooperiert, ist die Entwicklung einer
mikrointegrierten Laser-Lichtquelle für 3D-Darstellungen.
Für die Abwicklung des EUROSTARS-Programms in Österreich ist im
Auftrag des Wirtschaftsministeriums die
Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) zuständig.
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