- 28.10.2012, 09:49:34
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Industrie: Diskussion über neues Staatsbürgerschaftsrecht offen und sachlich führen
IV-GS Neumayer: Über Kriterien Gespräche führen - Spezifische Bedürfnisse qualifizierter Zuwanderer berücksichtigen - Für Hochqualifizierte Doppelstaatsbürgerschaft erwägen
Utl.: IV-GS Neumayer: Über Kriterien Gespräche führen - Spezifische
Bedürfnisse qualifizierter Zuwanderer berücksichtigen - Für
Hochqualifizierte Doppelstaatsbürgerschaft erwägen=
Wien (OTS/PdI) - "Eine Erneuerung und Modernisierung des
österreichischen Staatsbürgerschaftsrechts ist grundsätzlich zu
begrüßen. Die Diskussion sollte sachlich, offen und faktenbasiert
geführt werden", erklärte der Generalsekretär der
Industriellenvereinigung (IV) Mag. Christoph Neumayer heute, Sonntag,
anlässlich eines entsprechenden Vorschlags von
Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz. Positiv sei an den neuen
Ideen insbesondere auch, dass es differenzierte zeitliche Zugänge
geben soll. "Für die heimische Industrie ist gesteuerte qualifizierte
Zuwanderung neben der bestmöglichen Ausbildung im Inland eine der
wesentlichen Säulen für einen funktionierenden Industrie- und
Arbeitsstandort. Mit der Rot-Weiß-Rot-Card wurde auf unser Betreiben
ein wesentlicher Baustein gelegt, der noch weiter zu verbessern ist."
"Auch im Staatsbürgerschaftsrecht sind noch weitere Verbesserungen
sinnvoll und möglich", so der IV-Generalsekretär. Über die
entsprechenden Kriterien seien noch eingehende Gespräche zu führen.
Hier seien vor allem auch die spezifischen Bedürfnisse qualifizierter
Zuwanderer zu berücksichtigen. "Hinsichtlich Hochqualifizierte ist
auch die Möglichkeit einer Doppelstaatsbürgerschaft zu erwägen. Dabei
sind allgemeingültige, transparente und klare Kriterien anzulegen,
das wichtige Thema Migration und Integration ist jedenfalls aus
parteipolitischen Diskussionen heraus zu halten", betonte Neumayer.
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