• 26.10.2012, 11:50:35
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Nationalfeiertag - Darabos mahnt "notwendige Reformen" im Bundesheer ein

Komplexe und vielschichtige Bedrohungen verlangen nach Veränderung im Heer

Utl.: Komplexe und vielschichtige Bedrohungen verlangen nach
Veränderung im Heer=

Wien (OTS/SK) - Anlässlich des Nationalfeiertages, heute, Freitag,
mahnte Verteidigungsminister Norbert Darabos bei der feierlichen
Angelobung von Rekruten am Heldenplatz, notwendige Reformen im
Österreichischen Bundesheer ein. "Damit wir auch in Zukunft in der
Lage sind, alle gebotenen Einsätze im In- und Ausland leisten zu
können, braucht es Veränderung", sagte Darabos. Das Bundesheer müsse
auf das veränderte sicherheitspolitische Umfeld ausgerichtet werden,
wies Darabos darauf hin, dass die Ost-West-Blöcke und der Kalte Krieg
schon lange Geschichte sind. "Die Bedrohungen sind komplexer,
vielschichtiger geworden und stellen spezielle Anforderungen an das
Heer, die allein mit einer hohen Anzahl an Soldaten nicht erfüllt
werden können", sagte Darabos.****

Der Verteidigungsminister hob hervor, dass "das Bundesheer den
Frieden schützt, unsere Freiheit und unsere Demokratie". Für Darabos
steht jedenfalls fest: "Das Vertrauen, das die Österreicherinnen und
Österreicher in unser Bundesheer haben, ist gerechtfertigt. Denn es
nimmt nicht nur ein Bedrohungspotential für die österreichische
Bevölkerung weg, sondern leistet auch einen Beitrag für den Frieden
in der Welt" Das verdiene Respekt und Anerkennung, darauf könne man
stolz sein.

Dass derzeit, im Vorfeld der Volksbefragung am 20.Jänner 2013, "eine
intensive Debatte über die Zukunft des Österreichischen Bundesheeres
stattfindet", begrüßt Darabos. In Österreich werde über
Sicherheitspolitik diskutiert "und über die Leistungen unserer
Soldatinnen und Soldaten im In- und Ausland - ein Thema, das in
unserem Land oftmals ein "Stiefkind-Dasein" fristen musste. Dass wir
jetzt darüber diskutieren, ist gut so.", betonte Darabos, der aber
darauf hinwies, dass die Debatte bedauerlicherweise teils auch grob
unsachlich und untergriffig geführt wurde.

Die heute angelobten Rekruten würden Teil einer Armee, "die - auf die
eine oder andere Art und Weise - vor gravierenden Umbrüchen und
Richtungsentscheidungen steht". Der Verteidigungsminister plädierte
aber dafür, dass sich die neu angelobten Rekruten von der laufenden
Debatte, die mitunter heftig geführt wird, nicht irritieren oder
verunsichern lassen: "Vertrauen Sie auf Ihre Fähigkeiten und Ihre
Kapazitäten und geben Sie Ihr Bestes - im Dienste der Republik
Österreich." (Schluss) up/js

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