- 26.10.2012, 11:17:50
- /
- OTS0037 OTW0037
centrope Summit ebnet den Weg für künftige Zusammenarbeit
Wien (OTS) - Die Landeshauptleute, Präsidenten und Bürgermeister der
centrope Partnerregionen und -städte haben sich heute zu einer
Weiterführung ihrer umfassenden Zusammenarbeit in der
Vierländerregion bekannt. Auf Basis der bisherigen Kooperation wird
ein breiter Kooperations- und Wachstumsprozess eingeleitet, der
sowohl öffentliche als auch private Stakeholder einbeziehen wird.
Der Gipfel von Pamhagen markiert den erfolgreichen Abschluss des
Projekts centrope capacity, das seit 2009 auf neue Formen der
grenzüberschreitenden Abstimmung sowie konkrete Resultate im
Interesse der BürgerInnen zielte. Mit Hilfe von EU-Mitteln führte die
Initiative u.a. zu regelmässigen politischen Treffen - die ein
gemeinsames Verständnis der Ziele für centrope möglich machten -, die
Verabschiedung einer gemeinsamen Verkehrs- und
Infrastrukturstrategie, ein umfassendes Monitoring der
gesamtregionalen Wirtschaftsentwicklung in Verbindung mit einer
Analyse noch nicht ausgeschöpfter Wachstumspotenziale sowie das
grenzüberschreitende Tourismusportal www.tourcentrope.com. Die
centrope Strategy 2013+ verkörpert den konkreten Businessplan, auf
den sich die Partnerregionen und -städte in Hinblick auf ihre
Zusammenarbeit in den kommenden Jahren und darüber hinaus geeinigt
haben.
Landeshauptleute für wirksame Zusammenarbeit mit konkreten
Ergebnissen
Wiens Bürgermeister und Landeshauptmann Michael Häupl, der derzeit
auch für die zwischen den vier Ländern rotierende
centrope-Präsidentschaft spricht, dazu: "In den vergangenen Jahren
haben die centrope Partnerregionen und -städte gezeigt, wie eng,
verlässlich und effizient Zusammenarbeit sein kann. Grund dafür ist
das gegenseitige Vertrauen. Und dieses Vertrauen wird es uns
ermöglichen, die Partnerschaft weiter zu vertiefen. Hand in Hand mit
Unternehmen und anderen Akteuren arbeiten wir für mehr Wohlstand,
Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und vor allem soziale Sicherheit in
der gemeinsamen Region centrope."
Hans Niessl, Landeshauptmann von Burgenland und Gastgeber der
Veranstaltung, unterstrich die Breite der erreichten Kooperation und
den politischen Willen hinter der centrope Initiative: "Die Strategie
2013+ zeigt den Weg hin zu einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung,
bei der neue Arbeitsplätze rund um █Grüne Technologien█ entstehen.
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit kann dabei als Katalysator
dienen. Ein Cluster im Bereich der erneuerbaren Energien ist eine der
Perspektiven, die wir diesbezüglich mit unseren centrope-Partnern
gemeinsam verfolgen. Unter der kommenden slowakischen Präsidentschaft
wird 2013 die konkrete Umsetzung des centrope Businessplans starten."
Der niederösterreichische Landesrat Karl Wilfing betonte, ebenfalls
im Namen der heimischen Präsidentschaft: "Unter den zahlreichen
zuletzt erzielten Resultaten sticht das gemeinsame Zukunftsbild zum
grenzüberschreitenden Verkehr besonders hervor. Die Bürgerinnen und
Bürger können sich von der Vereinbarung konkrete und greifbare
Verbesserungen erwarten. So soll das geplante centrope
Mobilitätsmanagement zu einem besseren Angebot an öffentlichen
Verkehrsmitteln oder auch zu Fahrtzeitgewinnen aufgrund von besser
ausgebauten Straßen- und Schienenverbindungen führen. Gleichzeitig
ermöglicht die gesamtregionale Abstimmung eine Raumentwicklung, die
Rücksicht auf die Naturräume nimmt und die hohe Lebensqualität der
Region erhält."
Vom Politischen Board centrope vereinbarte Kernprioritäten
- Erhaltung der erreichten Standards in der Koordinierung auf
gleicher Augenhöhe. Aufbauend auf dem gemeinsamen, im Rahmen des
letzten Gipfeltreffens in Brno zum Ausdruck gebrachten Engagement für
eine dauerhafte, effiziente und ausgewogene Zusammenarbeit
vereinbaren die Partnerregionen und -städte die Umsetzung des
centrope Businessplans 2013+. Dadurch wird die regelmäßige politische
Abstimmung in Bezug auf Steuerung und Themensetzung aufrechterhalten,
das bestehende Partnerforum auf administrativer Ebene weitergeführt,
eine Stakeholder-Plattform für die konsequente Einbeziehung privater
Akteure entwickelt und öffentliche Sichtbarkeit sichergestellt. Der
Businessplans 2013+ wird somit eine Brücke zur im Jahr 2015
beginnenden Phase schlagen, in der neue EU-Mittel für die
grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Verfügung stehen werden.
- Aufrechterhaltung der hohen Dynamik im Kooperationsfeld
"Mobilität".
Die verbesserte innere und äußere Erreichbarkeit stellt den
wichtigsten Aspekt der centrope Kooperationsagenda dar, da sie eine
funktionale grenzüberschreitende Region überhaupt erst ermöglicht.
Entsprechend dem Businessplan 2013+ wird das Flaggschiffprojekt
"centrope Mobilitätsmanagement" politische Tatkraft freisetzen und
die Umsetzung der Kooperationsagenda gemäß dem im Mai 2012
beschlossenen "Strategischen Rahmen für Verkehrs- und
Infrastrukturentwicklung in centrope" vorantreiben. Dafür wird eine
robuste, permanente und politisch gestützte Koordinationsstruktur ins
Leben gerufen.
- Spezifische Initiativen in unterschiedlichen Themenfeldern.
Die centrope Strategie 2013+ mit ihren vier thematischen
Schwerpunkten bildet den Rahmen für verstärkte Zusammenarbeit
innerhalb des breiten Spektrums der centrope Kooperationsfelder. Die
Hauptverantwortung für die verschiedenen Aktionsstränge wird unter
den Partnerregionen und -städten aufgeteilt, wobei die tschechischen
Partner insbesondere eine Führungsrolle bei der Gestaltung der
Wissensregion centrope sowie bei der Humankapitalentwicklung
übernehmen, die österreichischen Partner sich unter anderem auf
Regionalentwicklung, Verkehr und Infrastruktur sowie auf erneuerbare
Energien konzentrieren und die slowakischen Partner die centrope
Tourismusagenda koordinieren werden.
Hintergrund
Das centrope Board ist das oberste Forum der Bürgermeister und
Landeshauptleute der centrope Partnerregionen und -städte. Die
halbjährlichen Arbeitstreffen dieses Gremiums dienen der Vertiefung
der Kooperationsagenda auf politischer Ebene und führen zu
Schlussfolgerungen über weiterführende Aktivitäten und
Kooperationsinitiativen.
Die Schlussfolgerungen des Politischen Board von centrope können ab
29. Oktober 2012 unter folgendem Link abgerufen werden:
http://www.centrope.com/de/centrope-project/political-conferences/pam
hagen-2012
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK






