• 23.10.2012, 16:16:06
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LH Niessl im Vorfeld zur LH-Konferenz: "Ein stabiles Schulsystem braucht auch einheitliche und klare Rahmenbedingungen!"

Das Burgenland ist "Bildungsland Nummer 1" - und wird es bleiben!

Utl.: Das Burgenland ist "Bildungsland Nummer 1" - und wird es
bleiben!=

Eisenstadt (OTS) - Bei der morgen in Tirol stattfindenden
Landeshauptleutekonferenz will sich Burgenlands Landeshauptmann Hans
Niessl für die Reformierung der Schulverwaltung einsetzen. Bereits
heute stehen gemeinsame Gespräche zur Bildungsreform mit
Unterrichtsministerin Claudia Schmied, Innenministerin Johanna
Mikl-Leitner, Landeshauptmann Josef Pühringer und Landeshauptmann
Hans Niessl im Vorfeld der LH-Konferenz auf dem Programm.

"Im Interesse des Bildungsstandorts Burgenland setze ich mich für
eine konsequente Verbesserung im Bildungsbereich ein. Dazu gehört die
Stärkung der Kompetenzen der Schulleiter durch eine größere
Leistungsverantwortung. Das bedeutet, ein Schulleiter kann für
mehrere Pflichtschulen (Volksschule, Hauptschule, Polytechnischer
Lehrgang) zuständig sein. Das beinhaltet ein Mehr an
Verwaltungseffizienz und Sparsamkeit", betont LH Niessl im Vorfeld.

Niessl tritt außerdem für die Abschaffung der Bezirksschulräte
ein. Im Vordergrund dieser Bestrebungen steht kontinuierlich die
Qualität des Unterrichts weiter anzuheben und den PädagogInnen beste
Arbeitsbedingungen zu bieten.

Das Burgenland ist heute in vielen Bereichen das Bildungsland
Nummer 1, zum Beispiel mit einer Maturantenquote von 46%. "Wir wollen
diese Position als Nummer 1 bei Bildung und Ausbildung nicht nur
absichern, sondern in den nächsten Jahren weiter ausbauen", so
Niessl. Und weiter: "Wir bekennen uns zu einer umfassenden Reform des
Schulwesens und der Schulverwaltung. Um es kurz zu sagen: Die Vergabe
von Bildungsstandards, Gesetzgebung und Qualitätskontrolle ist
Bundessache - die Vollziehung aber Landessache."

Die Länder erhalten nach dem Vorbild Wien, NÖ, OÖ und dem
Burgenland die Möglichkeit, die Verwaltung der Pflichtschullehrer an
die Schulbehörde - dem Landesschulrat - zu übertragen.

Ein weiterer wichtiger Punkt der zur Diskussion stehen wird ist
aber auch die ersatzlose Streichung der Kollegialorgane bei den
Landesschulräten. "Unter anderem muss man einen Mechanismus für
objektivierte Leiterbestellungen nach vorgegebenem
Ausschreibungsgesetz installieren. Eine unabhängige Kommission soll
diese Bestellungen vornehmen", so Niessl.

"Hochwertige ganztägige Schulformen sind nicht nur pädagogisch
wichtig, sondern erleichtern auch die Vereinbarkeit von Beruf und
Familie. Und ein stabiles Schulsystem braucht auch einheitliche und
klare Rahmenbedingungen", so Niessl. Er wird direkt im Anschluss an
die Verhandlungen nach Tirol zu LH-Konferenz reisen und dem
Ländergipfel von den Fortschritten im Bereich Bildungsreform
berichten.

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