- 23.10.2012, 09:08:09
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Mitterlehner: Neues Abkommen mit Kasachstan bringt Aufträge von 500 Millionen Euro
Arbeitsgespräch mit Kasachstans Vizepremier Issekeshev im Wirtschaftsministerium - Neue "Road-Map" enthält 30 gemeinsame Unternehmens-Projekte, die bis 2015 umgesetzt werden sollen

Utl.: Arbeitsgespräch mit Kasachstans Vizepremier Issekeshev im
Wirtschaftsministerium - Neue "Road-Map" enthält 30 gemeinsame
Unternehmens-Projekte, die bis 2015 umgesetzt werden sollen=
Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat mit
Kasachstans Vizepremier Asset Issekeshev eine neue "Road Map" über
die Prioritäten und Ziele der wirtschaftlichen Zusammenarbeit
unterzeichnet. "Kasachstan hat eine strategische Brückenfunktion
zwischen Europa und Asien und verfügt über großes wirtschaftliches
Potenzial. Davon können Österreichs Unternehmen durch ihr Know-how
besonders profitieren", betonte Mitterlehner bei einem
Arbeitsgespräch mit Issekeshev am Montagabend im
Wirtschaftsministerium. "Insgesamt entsteht dadurch eine
Win-Win-Situation für beide Partner."
Das Abkommen enthält 30 gemeinsame, prioritäre Projekte von
österreichischen und kasachstanischen Unternehmen, die bis zum Jahr
2015 umgesetzt werden sollen. "Eine Realisierung aller Projekte würde
ein Geschäftsvolumen von rund einer halben Milliarde Euro bringen",
so Mitterlehner. Diese Projekte umfassen die Branchen Energie,
Infrastruktur und Kommunikation, Medizintechnik, Bauwesen,
Umwelttechnik, Tourismus und Maschinenbau. 19 dieser Projekte mit
einem Volumen von rund 180 Millionen Euro werden bereits im Rahmen
des heutigen Wirtschaftsforums fixiert.
Teil der neuen "Road Map" sind auch konkrete Maßnahmen für eine noch
engere Zusammenarbeit zwischen Österreich und Kasachstan. Dazu zählen
zum Beispiel die Treffen der Gemischten Kommission für Wirtschafts-
und Handelsfragen sowie die Durchführung von Marktsondierungsreisen.
Sie werden auch im Rahmen der österreichischen
Internationalisierungs-Offensive umgesetzt, die das
Wirtschaftsministerium jährlich mit knapp 20 Millionen Euro
unterstützt. "Unser langfristiges Ziel ist es, dass sich Österreich
für die gesamte Region Südkaukasus und Zentralasien als eine
Drehscheibe in Richtung Zentral- und Westeuropa etablieren kann,
wobei es hier eine enge Abstimmung mit den Initiativen der EU geben
soll", so Mitterlehner.
Das Wirtschaftsministerium hatte erst Ende September mit der
CCA-Konferenz eine hochrangig besetzte Konferenz mit Vertretern der
Politik und Unternehmern aus Österreich und den kaukasischen und
zentralasiatischen Staaten veranstaltet.
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