• 22.10.2012, 11:53:40
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Mikl-Leitner: Kampf gegen Terroristen beginnt im Internet

Präsentation des UNO-Berichts zur Verwendung des Internets für terroristische Zwecke

Utl.: Präsentation des UNO-Berichts zur Verwendung des Internets für
terroristische Zwecke=

Wien (OTS) - Das Internet bietet heutzutage jedem die Möglichkeit,
weltweit auf Informationen zuzugreifen und diese auszutauschen. Diese
Grenzenlosigkeit des virtuellen Raumes begünstigt auch kriminelle
Aktivitäten: Extremistische und terroristische Gruppen, aber auch
Einzelpersonen, greifen in den vergangenen Jahren verstärkt auf das
Internet zurück", so Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner bei
der Präsentation des Berichts "Verwendung des Internets für
terroristische Zwecke", der vom Büro der Vereinten Nationen für
Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) unter Mitarbeit
österreichischer Experten erstellt wurde. An der Vorstellung des
Berichts am 22. Oktober 2012 im Innenministerium nahmen auch der
Exekutivdirektor des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und
Verbrechensbekämpfung (UNODC), Yury Fedotov, der ungarische
Innenminister, Sándor Pintér, der Staatssekretär im britischen
Innenressort, James Brokenshire, und Georg Maaßen, Präsident des
deutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz, teil.

"Wenig Geld reicht aus, um in weitgehender Anonymität in
einschlägigen Netzwerken aktiv zu werden, auf Informationen
zuzugreifen und auszutauschen", führt die Innenministerin aus. "Die
Anonymität der Benutzer und die Transnationalität des virtuellen
Raumes stellt daher für die Sicherheitsbehörden bei der
Terrorismusbekämpfung eine große Herausforderung dar."

UNODC-Direktor Yury Fedotov sagte: "Ziel des Berichts ist es, den
UN-Mitgliedstaaten einen Ratgeber zur Verfügung zu stellen. Anhand
von Best-Practice-Beispielen soll er bei der Aufdeckung und Ahndung
von Fällen unterstützen, bei denen das Internet für terroristische
Zwecke verwendet wurde."

Der Bericht führt dabei erstmals nationales und internationales
Wissen zur Verwendung des Internets für terroristische Zwecke
zusammen. Er vergleicht bestehende nationale Gesetzgebungen, befasst
sich mit technischen Möglichkeiten zur Untersuchung von derartigen
Fällen und zeigt auch Möglichkeiten zur Zusammenarbeit - etwa mit
Betreibern von Social-Media-Webseiten - auf.

"Auch und gerade im Anti-Terror-Kampf im Internet gilt: Wissen ist
Macht! Umso wichtiger ist es, dass mit diesem Bericht erstmals
bestehendes Wissen ausführlich in einem Werk gebündelt ist. Damit ist
er ein wertvolles Instrument und eine wichtige Unterstützung in
unserem gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus", bekräftigt
Innenministerin Mikl-Leitner.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NIN

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